Bundespolizei fängt verirrtes Reh in der Innenstadt

Bundespolizei fängt verirrtes Reh in der Innenstadt

Trier (red) Mitten in der Trierer Innenstadt hat ein verirrtes Reh die Bundespolizei am Freitagmittag auf Trab gehalten. Das hat sie gestern mitgeteilt.

Erst wollten die Polizisten den Waldbewohner in der Graugasse, die parallel zur Kaiserstraße verläuft, einfangen. Doch damit war das Reh offenbar nicht einverstanden. Ein kurzer Satz über einen zwei Meter hohen Zaun, dann suchte das Tier in Richtung Kaiserthermen wieder das Weite. Den Beamten gelang es schließlich, das Tier in der Weberbach zu stoppen. Der Verkehr dort musste angehalten werden, um eine Kollision mit dem panischen Tier zu vermeiden. Als das Reh versuchte, durch eine Hecke zu schlüpfen, gelang es einem der Bundespolizisten, das Tier an den Hinterläufen zu packen. Die Beamten befreiten es aus dem Gestrüpp, fixierten es und versuchten es bis zum Eintreffen des Ordnungsamtes zu beruhigen. Das Ordnungsamt Trier veranlasste eine Begutachtung des Rehs durch einen Tierarzt. Anschließend wurde es zurück in den Wald gebracht.

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