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Bundespolizei Trier beschlagnahmt Drogen

Grenzfahndung : Bundespolizei Trier findet Drogen im Linienbus aus Luxemburg

Im Rahmen der Grenzfahndung hat eine Streife der Bundespolizei Trier am Sonntagabend drei Insassen eines Linienbusses nach deren Einreise aus Luxemburg kontrolliert. Das teilte die Bundespolizei Trier am Mittwoch mit.

Bei den Personen habe es sich um zwei Jugendliche (15 und 16 Jahre) sowie einen Heranwachsenden (19 Jahre) gehandelt.

Alle drei hätten  im hinteren Bereich des Busses gesessen, von wo starker Marihuanageruch wahrgenommen worden sei. Sie seien den Beamten  sichtlich nervös erschienen und seien Fragen nach dem Besitz von Drogen ausgewichen. Eine anschließende Durchsuchung der Reisenden habe keine Erkenntnisse gebracht; jedoch seien in unmittelbarer Nähe der jungen Leute ein Päckchen Haschisch (99 Gramm) und eine Plastiktüte mit Marihuana (34 Gramm) gefunden und beschlagnahmt worden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seien die beiden Jugendlichen in die Obhut der Erziehungsberechtigten übergeben worden.

Der 19-Jährige sei an die zuständige Ausländerbehörde verwiesen worden. Zudem sei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise eingeleitet worden.

Die Ermittlungen hinsichtlich des Straftatverdachts der unerlaubten Einfuhr und des Besitzes von Betäubungsmitteln habe das Zollfahndungsamt Frankfurt/Main übernommen.

(red)