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Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Platz drei für Trierer MPG-Schülerin

Schule : Großer Erfolg für Trierer Sprachtalent: Maren Spang schafft es auf das Treppchen eines bundesweiten Fremdsprachen-Wettbewerbs

Schülerin Maren Spang vom Max-Planck-Gymnasium belegt dritten Platz im Bundesfinale des Wettbewerbs Fremdsprachen.

Stolz hält Maren Spang ihre Siegerurkunde in den Händen. Die Trierer Schülerin hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen (siehe Info) einen bundesweit dritten Preis in den Sprachen Englisch und Französisch erhalten.

Die Elftklässlerin am Max-Planck-Gymnasium (MPG) Trier hatte sich als rheinland-pfälzische Landessiegerin im Solowettbewerb Englisch für das Sprachenturnier, das Bundesfinale des Fremdsprachenwettbewerbs, qualifiziert. Beim Sprachenturnier konnte Maren Spang an drei aufeinander folgenden Tagen ihre Fähigkeiten in Englisch und Französisch unter Beweis stellen. Die Aufgaben waren vielseitig und anspruchsvoll: Die Schülerin musste zum Beispiel gemeinsam mit anderen Kandidaten einen fremdsprachigen Werbeclip für die Stadt Weimar erstellen und einen Vortrag über die Erinnerungskultur an das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar halten.

Die größte Herausforderung für die MPG-Schülerin war aber die Aufgabe in französischer Sprache: Dabei sollte sie ein zuvor gelesenes Buch auf Französisch vorstellen. „Ich war gut vorbereitet und hatte auch Lust, aber ich war nervös“, berichtet die Elftklässlerin.

Die englische Sprache begleitet sie schon seit ihrer Kindheit: Maren Spang besuchte eine bilinguale Grundschulklasse, mit der sie auch nach London reiste. Heute besucht sie den Englisch-Leistungskurs und schaut in ihrer Freizeit gerne englischsprachige Serien. Nächstes Jahr möchte sie an einem Sprach-Schüleraustausch teilnehmen.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen war für Maren Spang „eine tolle Möglichkeit, sich außerschulisch mit Sprachen zu beschäftigen“. Gut habe ihr vor allem der kreative Umgang mit der Sprache und der Austausch mit anderen Sprachbegeisterten gefallen – auch, wenn sie die Gesichter der anderen Kandidaten nur auf dem Computerbildschirm sah. Das Bundesfinale des Fremdsprachenwettbewerbs fand nämlich digital statt. Die Kandidaten legten ihre Prüfungen daher von zu Hause aus ab. Gruppenarbeiten mussten sie in sogenannten digitalen Breakout-Sessions lösen.

Und sogar die Siegerehrung verlief digital. Als ihr Name bei der Preisverleihung des Sprachenturniers aufgerufen wurde, war Maren Spang überrascht: „Ich war zufrieden mit meiner Leistung, wusste aber nicht, wie gut ich tatsächlich war.“ Mit einem bundesweit dritten Platz in Englisch und Französisch habe sie nicht gerechnet. Umso mehr freut sie sich über den Erfolg. Und mit ihr der Schulleiter Armin Huber: „Das ist eine exzellente Leistung, die alle 30 Jahre mal an einer Schule vorkommt!“ Am MPG habe noch nie ein Schüler so erfolgreich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen.