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Burgunderviertel Stadtentiwkclung Bäum versetzt neue Zufahrt

Stadtentwicklung : Es geht weiter im Burgunderviertel – Bäume versetzt statt gefällt

Für das Burgunderviertel in Trier-Kürenz werden Bäume versetzt, statt gefällt

Weil für das Quartier Burgunderviertel eine neue Zufahrt gebaut wird, sind am Dienstag große Bäume versetzt worden. Wie es nun weitergeht.

Eine Fachfirma hat am Montag und Dienstag acht Linden an der Robert-Schuman-Allee zwischen dem Kreisel an der Kohlenstraße und dem „Wasgau“-Supermarkt umgepflanzt. Hintergrund ist die Entwicklung eines Wohngebiets im nahe gelegenen Burgunderviertel durch die EGP. Um hierfür die Zufahrt zu gewährleisten, wird die Straße um eine Linksabbiegespur erweitert. Das hat die Stadt Trier mitgeteilt.

Hierfür standen die acht Bäume, die vor rund 20 Jahren anlässlich der Landesgartenschau gepflanzt wurden, jedoch im Weg. Doch anstatt sie zu fällen, entschieden sich EGP und StadtGrün Trier für die Verpflanzung der Bäume.

 Arbeiter der Fachfirma nahe Nürnberg gruben sie mit Spezialgerät aus und pflanzten sie fünf Meter nach hinten versetzt wieder ein – sodass nun genügend Platz ist, um die Straße zu erweitern. Zwei Tage benötigten die Facharbeiter für die Verpflanzung der jeweils rund fünf Tonnen schweren Gewächse und anschließende gärtnerische Arbeiten wie Boden auflockern und den Beschnitt der Bäume. EGP-Geschäftsführer David Becker und Thomas Kimmig von StadtGrün Trier machten sich selbst ein Bild von den Arbeiten und zeigten sich begeistert von dieser ökologischen und nachhaltigen Variante.

 Mit großem Gerät sind am Dienstag Bäume an der Robert-Schuman-Allee verpflanzt worden. Sie waren einer neuen Einfahrt im Weg, die hier gebaut wird. 
Mit großem Gerät sind am Dienstag Bäume an der Robert-Schuman-Allee verpflanzt worden. Sie waren einer neuen Einfahrt im Weg, die hier gebaut wird.  Foto: Stadt Trier

 Für den Bau der Abbiegespur wird die Robert-Schuman-Allee zwischen dem Kreisel an der Kohlenstraße und dem „Wasgau“-Supermarkt ab Mittwoch, 9. Februar, auf einer Länge von circa 100 Metern halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird voraussichtlich für die Dauer von fünf Wochen mit einer Baustellenampel geregelt. Auch danach muss weiterhin mit Behinderungen und Sperrungen gerechnet werden. Die Bauarbeiten in der Robert-Schuman-Allee dauern voraussichtlich bis Mitte April.