Busfahrerstreik in Trier erwischt viele Kunden kalt

Verkehr : Busfahrerstreik in Trier erwischt viele Kunden kalt (Fotostrecke/Videos)

Ankündigt wurde er bereits am vergangenen Donnerstag, dennoch hatten viele Buskunden den heutigen Warnstreik der Busfahrer der Trierer Stadtwerke nicht auf dem Schirm. Hunderte Menschen warteten heute Morgen in der Kälte vergeblich auf „ihren“ Bus. Der Ausstand, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, wird den ganzen Tag dauern.

45.000 „Beförderungsfälle“ verbuchen die Stadtwerke Trier (SWT) an einem normalen Werktag. Das bedeutet: Täglich nutzen mehr als 20.000 Menschen das Stadtbus-Angebot. Heute schauen etwa 15.000 davon in die Röhre. Die Gewerkschaft Verdi hat das Personal des SWT-Verkehrsbetriebs zum Warnstreik aufgerufen. Folge: drastische Einschränkungen.

Es sind lediglich die Busse der privaten Unternehmen unterwegs, die im SWT-Auftrag auf den Linien 12, 17 und 30 fahren. Außerdem ist es den Stadtwerken gelungen, zwei Busse eines Privatunternehmens zu chartern, die bis 17 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Nikolaus-Koch-Platz/Trier-Galerie pendeln.

Im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr kam es bereits zu den befürchteten Auswirkungen: Zähflüssigkeit auf den Straßen des Alleenrings und lange Rückstaus. Wer per Auto von den Höhenstadtteilen in die oder durch die City wollte, musste viel Geduld mitbringen. Morgen, Mittwoch, fahren die Stadtbusse wieder wie üblich.

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