Caritas verabschiedet Reinhard Köster in den Ruhestand
Trier · Netzwerker, Vordenker und engagierter Lobbyist für Kinder und Jugendliche, die auf der Schattenseite des Lebens stehen: Diözesan-Caritasdirektorin Birgit Kugel hat Reinhard Köster als Pionier der Kinder- und Jugendhilfe bezeichnet. Köster war langjähriger Referent für Erziehungshilfen im Diözesan-Caritasverband und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft katholischer Träger von Einrichtungen und Diensten der erzieherischen Kinder- und Jugendhilfe.
Nach fast 24-jähriger Tätigkeit ging er jetzt in den Ruhestand.
Während einer Feierstunde in Trier, an der zahlreiche Vertreter aus Einrichtungen der katholischen Jugendhilfe und Kooperationspartner teilnahmen, stellte Kugel die vielfältigen Leistungen Kösters in den Mittelpunkt. Er habe in sehr bewegten Zeiten dazu beigetragen, dass sich die stationäre Jugendhilfe konzeptionell weiterentwickelte und neue Leistungsangebote konzipiert wurden. So hat Köster beispielsweise ein Qualitätsmanagementsystem für Jugendhilfeeinrichtungen eingeführt. Auf politischer Ebene engagierte er sich für die Anliegen der Jugendhilfe in verschiedenen Gremien auf Länder- und Bundesebene.
Als Kösters Nachfolgerin wurde Ulrike Bülter vorgestellt. Sie war zuletzt beim Kreisjugendamt im nordrhein-westfälischen Steinfurt für den Bereich "Hilfen zur Erziehung" zuständig. red