Chaos an den Kaiserthermen
Trier · Zwischen Hallenbad und Weberbach verlegen die Stadtwerke Leitungen. Wenige Meter weiter erneuert die Stadt die Asphaltdecke an der Spitzmühle. Zusammen sorgen die beiden Baustellen für Staus im Berufsverkehr.
Trier. Durch einen dreifachen Flaschenhals müssen sich Autofahrer quetschen, die auf der Südallee Richtung Mariahof unterwegs sind. Auch in die entgegengesetzte Richtung machen zwei Baustellen Umleitungen und Fahrbahnverengungen nötig.
Leitungen werden verlegt
Noch mehrere Wochen dauern die Arbeiten der Stadtwerke zwischen Hallenbad und Weberbach. Verlegt werden Strom- und Gasleitungen, um das umgebaute Haus in der Weberbach, in das die Bundespolizei einziehen soll, vom Blockheizkraftwerk im Keller des Stadtbads aus zu versorgen. Wegen der Kanalarbeiten müssen die vier Fahrstreifen der Südallee auf Höhe des Stadtbads auf zwei verengt werden - der erste Flaschenhals, durch den Fahrer sich von der Südallee in Richtung Mariahof schlängeln müssen.
Wer von der Südallee in die Weberbach oder umgekehrt will, wird durch den Verteilerkreisel an den Kaiserthermen umgeleitet.
Doch da erwartet das städtische Tiefbauamt die Autofahrer mit einer weiteren großen Baustelle: Die Asphaltdecke an der Spitzmühle wird in Fahrtrichtung Mariahof erneuert. Dazu ist die äußere Spur des Kreisverkehrs gesperrt - der zweite Flaschenhals.
Gesperrt ist auch der komplette untere Teil der Bergauffahrbahn Richtung Metzerallee. Der Verkehr nach Heiligkreuz und Mariahof wird einspurig über die Bergabfahrbahn umgeleitet - der dritte Flaschenhals, der für Staus nicht nur im Berufsverkehr sorgt.
Bergab steht an der Spitzmühle wegen dieser Umleitung nur eine statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Die etwas verwirrende Spurführung und die ausgeschalteten Ampeln erfordern hohe Aufmerksamkeit von den Autofahrern. "Wir sind ständig vor Ort - es funktioniert gut", erklärt Ralf Frühauf, stellvertretender Leiter des städtischen Presseamts.
Die Asphaltarbeiten, die am Sonntag abgeschlossen werden sollen, seien absichtlich in die Ferienzeit und auf ein Wochenende gelegt worden. "Um die Störungen möglichst gering zu halten", sagt Frühauf. "Ohne Behinderungen geht das an einem solchen Verkehrsknotenpunkt wie dem Kreisel allerdings leider nicht." Am Sonntag soll die neue Asphaltdecke fertig sein und Sperrung und Umleitung aufgehoben werden. Die Arbeiten der Stadtwerke dauern dagegen noch bis Mitte September. "Wir hatten die Stadt frühzeitig über unsere Baustelle und die verbundenen Verkehrsbehinderungen informiert", erklärt SWT-Sprecherin Anne Hechler.