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Chorklänge in der Klosterkapelle

Chorklänge in der Klosterkapelle

TRIER-OLEWIG. (red) Alljährlich präsentiert sich der Treveris-Chor Trier-Olewig 1913 in der Olewiger Klosterkapelle, dieses Mal mit dem volkstümlichen Weihnachtsoratorium des romantischen Komponisten Heinrich Fidelis Müller.

Angeregt durch das Erlebnis einer Oberammergauer Passionsspielaufführung schuf Fidelis Müller ein sechsteiliges Oratorium, das neben den von Thomas Reichert gestalteten Tenor-Rezitativen und einer besonders rührenden Sopran-Arie (Monika Weber) auch einige bekannte Advents- und Weihnachtslieder umfasste. Besonderen Reiz erhielten die Aufführungen durch die von Sonja Kranich ausgeführte Begleitung auf einem Harmonium, dessen Klang zur intimen Atmosphäre der Olewiger Klosterkapelle hervorragend passte. Eingefügt in das Oratorium waren das Ave Maria von Bach/Gounod und eine Händel-Arie als instrumentale Zwischensätze in der ungewöhnlichen Besetzung für chromatische Mundharmonika und Klavier. Mit zwei stimmungsvollen Gospelgesängen und Weihnachtsliedern entließ der Chor unter der Leitung von Bernhard Klöckner seine Zuhörerschaft frohgestimmt, das Kloster seinem Dornröschenschlaf zurückgebend.