Stopp bei Games-Förderung Ist die Zukunft der Trierer Spielebranche in Gefahr?

Trier · Die Fördertöpfe des Bundes für Computerspiele-Entwickler sind bis 2024 ausgeschöpft. Die Branche warnt vor existentiellen Problemen. Die Folgen gehen auch an der Trierer Szene mit ihren kleinen Start-ups nicht spurlos vorbei.

 Spezielle Computerspiele können zum Beispiel Senioren helfen. Doch die professionelle Entwicklung solcher Spiele ist gefährdet.

Spezielle Computerspiele können zum Beispiel Senioren helfen. Doch die professionelle Entwicklung solcher Spiele ist gefährdet.

Foto: Jan Kirschbaum

Für Christopher Manske gibt es zwei Arten von Spieleentwicklern: Die einen sind Romantiker – für sie sei das Entwickeln eine „Herzensangelegenheit“. Die anderen orientieren sich ihm zufolge an Zahlen und Absatzmärkten. „In Trier gibt es vor allem die Herzensleute. Für die ist es aber schwierig, das Ganze in Geld umzuwandeln, wie so oft in den Künsten“, sagt der 27-jährige Vorstandschef des Trierer Vereins Gamesahead, dem rund 15 aktive Unternehmen der Games-Branche angehören.