Gesundheit : Die Inzidenz sinkt weiter

Nach Ansicht des Gesundheitsamts für die Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg zeigen die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung Wirkung. Das zeigt sich unter anderem an der 7-Tage-Inzidenz.

Dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg sind am Donnerstag 30 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden. 21 aus dem Landkreis und neun aus der Stadt Trier. Dr. Harald Michels, Leiter des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung, ist angesichts der im Vergleich zu den beiden Vorwochen rückläufigen Zahlen an Neuinfektionen „vorsichtig optimistisch, dass die Anfang November in Kraft getretenen Corona-Maßnahmen nun Wirkung zeigen.“

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt somit auf 1736 (704 in der Stadt Trier und 1032 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz sinkt sowohl in der Stadt Trier (aktuell 70,8) als auch im Landkreis (71,0) weiter und liegt nun wieder deutlich unter der Marke von 100 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 426 Menschen, 21 mehr als am Mittwoch. Diese verteilen sich wie folgt: 260 im Landkreis und 166 in der Stadt Trier. 22 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung, die meisten hiervon im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil 144,  VG Konz 208, VG Ruwer 90, VG Saarburg-Kell 265, VG Schweich 179, VG Trier-Land 146.

Nach Auskunft der Kreisverwaltung gibt es weitere Einrichtungen, die von Schülern besucht werden oder in denen Menschen arbeiten, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden ist. Es sind dies unter anderem die Grundschule Serrig und die Berufsbildende Schule EHS Trier. Insgesamt sind 34 Einrichtungen von Infektionen betroffen. Die Umgebungsuntersuchungen und Kontaktermittlungen laufen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, regelmäßig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und zu lüften und Kontakte auch im privaten Umfeld auf ein Minimum zu begrenzen.

 Nochmals wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.