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Corona: Nur 9 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt​, Innengastronomie könnte auch im Landkreis nächste Woche öffnen​

Gesundheit : Weiter niedrige Inzidenz in Trier: Innengastronomie könnte im Landkreis nächste Woche öffnen

Es gibt Grund zur Freude. Nur neun Infektionen aus der Stadt Trier und dem Landkreis sind dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Und noch etwas: Die Innengastronomie könnte nächste Woche auch im Kreis öffnen.

Am heutigen Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg neun weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – vier aus dem Landkreis und fünf aus der Stadt Trier.

Der heutige Wert der 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut Angaben des Robert-Koch-Institutes in der Stadt Trier bei 27,8 und im Landkreis Trier-Saarburg bei 42,2.

Damit liegt der Landkreis den dritten Werktag in Folge unter der Marke von 50. Die 21. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes regelt, dass nach fünf Werktagen in Folge unter dem Wert von 50 auch die Innengastronomie „am übernächsten Tag“ wieder öffnen kann. Sonn- und Feiertage zählen dabei nicht mit. Maßgeblich sind die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichen Inzidenzen.

Demnach lag der Landkreis am Mittwoch, 19. Mai, erstmals unter 50. Der fünfte Werktag wäre Dienstag, der 25. Mai. Demnach könnte – unter der Voraussetzung, die Infektionslage bliebe konstant unter dem Wert von 50 – die Innengastronomie wieder am Donnerstag, 27. Mai öffnen. Auch weitere Lockerungen wären damit verbunden.

Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 7017 (2659 in der Stadt Trier und 4358 im Landkreis Trier-Saarburg).

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass am Pfingstwochenende auch das Gesundheitsamt Testmöglichkeiten für Bestätigung von positiven Schnelltests am Samstag und Pfingstmontag zwischen 9 und 15 Uhr anbietet. Auch im MVZ Pathologie Trier kann man sich Samstag und Montag zwischen 8 und 14 Uhr testen lassen.

Seit gestern wurden dem Gesundheitsamt 72 weiteren Nachweise von Virus-Mutationen gemeldet. Erstmals wurde bei einer Person aus dem Landkreis die „indische Virusvariante“ B.1.617 nachgewiesen. Die Gesamtzahl der Virusmutationen beläuft sich auf 1440, davon 1336 Mal die „britische“ Viren-Mutation B.1.1.7. (ein Plus von 70 Nachweisen), 75 Mal die „südafrikanische“ Virus-Mutation B.1.351 und ein Nachweis der „indischen Virusvariante“ B.1.617. Weitere 28 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 386 – 14 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 274 im Landkreis und 112 in der Stadt Trier. Zwölf Patienten aus dem Landkreis und der Stadt werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil: 691, VG Konz: 1007, VG Ruwer: 441, VG Saarburg-Kell: 1123, VG Schweich: 621, VG Trier-Land: 475.

Im gemeinsamen Impfzentrum des Kreises und der Stadt wurden (Stand heute, 14 Uhr) 52.189 Erstimpfungen und 26.177 Zweitimpfungen vorgenommen. Die gemeinsame Impfquote inklusive Impfungen bei Hausärzten und durch mobile Impfteams und ähnliches beläuft sich auf 36,7 % bei Erstimpfungen (95.451 Personen) und 14,9 % bei Zweitimpfungen (38.682 Personen).

Aktuelle Informationen zu Fragen rund um das Thema Impfungen finden sich ansonsten auf der Internetseite des Landes https://impftermin.rlp.de

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.