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Da kommt zusammen, was zusammengehört

Da kommt zusammen, was zusammengehört

Einstimmig hat der Stadtrat die Anpassung von Stadtteilgrenzen beschlossen. Betroffen sind Heiligkreuz und Olewig, Tarforst und Filsch, Biewer und Pfalzel sowie Alt- und Neu-Kürenz. Erste Auswirkungen für zahlreiche Bürger: Sie gehen bei der Kommunalwahl am 7. Juni in ein anderes Wahllokal.

Trier. (rm.) Der Sprengstoff war schon vorher in den Stadtteil-Gremien entschärft worden. Deshalb dankte OB Klaus Jensen den Ortsbeiräten für ihre "konstruktiven Diskussionen und zustimmenden Beschlüsse". Die machten es dem Stadtrat einfach, einmütig die Anpassung von Stadtteilgrenzen abzusegnen. Hauptgrund für Grenzkorrekturen sind Neubaugebiete, die seit der Einteilung Triers in 19 Ortsbezirke Mitte der 1970er Jahre entstanden sind oder noch entstehen sollen.

Im Baugebiet Altbachtal (ehemaliges Gelände der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt) gehört die Matthias-Wehr-Straße künftig zu Heiligkreuz und die Straße Am Kandelbach nun komplett zu Olewig (vorher teilweise Heiligkreuz). Auch in Tarforst und Filsch sollen "eindeutige Zuordnungen zusammenhängender und strukturell zusammengehörender Gebiete" erreicht werden. Betroffen sind in erster Linie die Baugebiete BU 12, 13 und 14. Ein Teil des BU-12-Gebiets mit den Straßen Im Freschfeld, Ludwig-Ehrhard-Ring und Hans-König-Straße geht an Tarforst; die Theoderich-Straße gehört künftig zu Filsch. In BU 13/BU 14 fällt der südlich des Kreisels liegende Teil der Karl-Carstens-Straße an Filsch. Diese Neuordnung bringt eine Grenzbegradigung zwischen den beiden Höhenstadtteilen.

"Flürchen" liegt nun in Pfalzel



Im Flürchen herrschen nun klare Verhältnisse. Gemäß Ratsbeschluss gehört die Straße nun komplett zu Pfalzel; der Bereich nördlich von Hausnummer 37 war bisher Teil von Biewer.

Rein interner Art sind die Änderungen in Kürenz. Der Ratsbeschluss beendet unlogische Zuteilungen wie den Bereich Soterstraße/Zum Schlosspark zu Neu-Kürenz. Grüneberg/Avelsbacher Straße und das neue Baugebiet Petrisberg bilden nun eigene statistische Bezirke, wobei der Petrisberg dem Stadtbezirk Neu-Kürenz zugeordnet ist.