Da waren es schon neun ...

Sie beobachten und bewerten, sie pflanzen und pflegen: Viel Verantwortung haben die Sporttaucher Trier mit ihrer Bach-Patenschaft übernommen. Denn künftig wollen sie sich um einen Abschnitt des Aveler Bachs kümmern.

Trier. (red) Mit dem Sporttaucherverein hat bereits die neunte Gruppe einen Vertrag über eine Bachpaten-Vertrag für ein Trie rer Gewässer unterzeichnet.

Die Vereinbarung ist rechtskräftig, wenn sie auch von Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani unterschrieben ist. Künftig kümmern sich die Mitglieder ehrenamtlich um den rund 4,1 Kilometer langen Abschnitt des Aveler Bachs von Tarforst bis zur Mündung in die Mosel und unterstützen damit das Rathaus, das für den Gewässerunterhalt zuständig ist.

Eine Bachpatenschaft ist nach Aussage des Tiefbauamts "kein Freibrief für eigenmächtiges oder eigennütziges Handeln am Gewässer".

Der Vertrag muss eingehalten werden. Die ehrenamtlichen Paten beobachten und bewerten den Zustand, pflanzen und pflegen Ufergehölze, entschärfen Wanderbarrieren für Fische und andere Wassertiere und säubern das Bachbett sowie die Ufer von Müll.

Außerdem informieren sie die Behörden bei ungewöhnlichen Verschmutzungen, Fischsterben oder anderen Vorfällen. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani dankte den Trierer Sporttauchern für ihre Bereitschaft, die Patenschaft für den Aveler Bach zu übernehmen.

Vorher waren in Trier bereits ähnliche Vereinbarungen für den Biewerbach, die Ruwer, den Quint-, den Rot- und den Aulbach, zwei Abschnitte der Kyll sowie den Sirzenicher Bach abgeschlossen worden.

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