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Damit alle mitmachen können: Leichte Sprache für Trier

Damit alle mitmachen können: Leichte Sprache für Trier

Das Netzwerk "Leichte Sprache für Trier" hat die Öffentlichkeit in der Tufa informiert. Ein Auftritt des integrativen Theaters, ein Vortrag und eine Podiumsdiskussion gaben einen Einblick in das Thema.

Trier. Viele Besucher haben sich an diesem Abend in der Tuchfabrik eingefunden, um sich über das Thema "Leichte Sprache" zu informieren. Das Netzwerk "Leichte Sprache für Trier" möchte die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren in der Region etablieren (der TV berichtete). Als praxisnahen Einstieg zeigte das integrative Theater com.guck eine Szene zum Thema Amtsdeutsch, die verdeutlichte, wie kompliziert Sprache sein kann. Darauf ging auch Christiane Zehrer von der Universität Hildesheim in einem Vortrag ein. Sie zeigte, warum die Gesellschaft leichte Sprache braucht, was sie ist und wer von ihr profitiert: "Leichte Sprache brauchen wir, damit alle mitmachen können."
Die anschließende Podiumsdiskussion kam zu dem Ergebnis, dass viele verschiedene Zielgruppen von leichter Sprache profitieren könnten. Einig waren sich alle, dass die Öffentlichkeit für die Thematik sensibilisiert werden müsse. Dabei sei es notwendig, Mitstreiter zu finden, die die leichte Sprache in ihren jeweiligen Bereichen umsetzen. Schirmherr des Projekts in Trier ist Oberbürgermeister Klaus Jensen. Er betonte die große Bedeutung der lichten Sprache. Diese werde künftig auch in Trier eine wichtige Rolle spielen. red
Das Projekt "Leichte Sprache für Trier" wird von Aktion Mensch gefördert. Weitere Informationen zum Netzwerk und Grundkursen zur Leichten Sprache: www.leichte-sprache-trier.de