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Damit die Erinnerung nicht verblasst

Trier. Mit der Unterstützung vieler Sponsoren ist das Projekt "Stolpersteine erzählen - Multimediale Wegbegleiter zu den Gedenksteinen für Opfer des Nationalsozialismus auf den Bürgersteigen der Stadt Trier" vom Arbeitskreis Trier im Nationalsozialismus der AG Frieden umgesetzt worden.

Trier. Bei der Präsentation des Buches "Stolpersteine erzählen" am Sonntag, 31. Januar, 15 Uhr, werden zwei Mitarbeiter des Arbeitskreises Trier im Nationalsozialismus das erweiterte Werk im Stadtmuseum Simeonstift vorstellen und mit Hilfe verschiedener Gäste einige Aspekte aufleuchten lassen: So berichten Stolpersteinpaten, zudem wird eine Hausbesitzerin von den Stolpersteinen vor ihrem Haus erzählen. Eine Lehrerin hat mit den Kindern ihrer Klasse eine Stolpersteinverlegung begleitet. Außerdem haben "Statt-Führer" verschiedene Erfahrungen mit Stolpersteinführungen gemacht. Zum Abschluss wird Hochschuldozent Marcus Haberkorn vom Projekt Stolperstein-App berichten: Studierende haben den Stolpersteine-guide.de für Smartphones entwickelt, um Informationen und Führungen zu Naziopfern direkt am Gedenkstein zu erhalten. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Frauenchor Polyhymnia. Diese Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung "Was konnten sie tun?". Die Ausstellung zum Widerstand im Nationalsozialismus wird heute noch in der Volkshochschule Trier am Domfreihof 1 gezeigt, anschließend an der Universität Trier, A/B-Foyer. Veranstalter sind die Volkshochschule, die evangelische und katholische Hochschulgemeinden und die AG Frieden Trier. red Das Begleitprogramm zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter esg-trier.de