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Damit die Fahrbahn nicht abrutscht

Damit die Fahrbahn nicht abrutscht

Die Ampel auf der L 43 zwischen Kordel und Butzweiler hat bald ausgedient. Die Engstelle auf der Bergstrecke soll in der kommenden Woche beseitigt werden. Dazu muss die Straße voraussichtlich eine Woche lang gesperrt werden.

Kordel/Newel. Die Autofahrer haben sich wohl schon daran gewöhnt. Mitten im Wald zwischen Butzweiler und Kordel steht eine Verkehrsampel. Der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat sie dort Anfang des Jahres aufstellen lassen, da ein Stück der Straße ins Tal zu Rutschen droht. Wieder einmal. Denn dort gab es bereits Sicherungsarbeiten am Hang.
In der kommenden Woche soll nun der Schaden behoben werden, der aufgrund heftiger Regenfälle im Januar entstanden ist: Damals regnet es so ergiebig, dass der Untergrund der in den Kyllhang geschnittenen Straßentrasse in Bewegung kommt. Ein Teil des Untergrunds ist bereits abgerutscht, Leitplankenbefestigungen hängen in der Luft. Als Konsequenz ist die Straße nur noch halbseitig befahrbar, da Teile der Fahrbahn abbrechen könnten.
25 000 Euro Kosten


Laut LBM rückt am kommenden Montag eine Baufirma an, um diesen Abschnitt der L 43 wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Rund 25 000 Euro wird das kosten und voraussichtlich rund eine Woche lang dauern.
Die Arbeiten bedeuten für Verkehrsteilnehmer größere Umwege (siehe Grafik). Die Landesstraße muss nämlich während der Arbeiten komplett gesperrt werden. Der Grund dafür sind die Platzverhältnisse. Neben der relativ schmalen Fahrbahn steigt der Hang bergseitig steil an, während er talseitig stark abfällt. Da bleibt nicht genügend Platz für Bauarbeiter, Baumaschinen und Autofahrer.
Bei den Bauarbeiten wird die talseitige Böschung auf einer Länge von rund 30 Metern schichtenweise neu aufgebaut, sagt LBM-Pressesprecher Hans-Michael Bartnick.