Damit Schicksale nicht vergessen werden

Damit Schicksale nicht vergessen werden

Insgesamt 18 Stolpersteine erinnern an die Opfer, die während der Zeit des Nationalsozialismus im Evangelischen Elisabethkrankenhaus in Trier zwangssterilisiert wurden. Durch die Kooperation des Kulturvereins Kürenz mit der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule (WHC) Trier konnten mittlerweile acht Schüler der ehemaligen Provinzialtaubstummenanstalt Trier als Zwangssterilisationsopfer identifiziert werden.


Der Förderverein der WHC-Schule und der Gehörlosen-Sportverein Trier unterstützen die Aktion und übernehmen Stolperpatenschaften.
Zudem forscht eine Projektklasse an der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule unter der Leitung von Dieter Reitemeyer über die Lebensschicksale der Zwangssterilisierten.
Zum Kennenlernen des Gedenkprojekts besichtigten Thomas Frank und Christoph Colmetsch in Begleitung von Dieter Reitemeyer und Ulrike Moog, Direktorin der WHC-Schule, die Stolpersteine. Den aktuellen Forschungsstand erläuterte Thomas Schnitzler vom Kulturverein Kürenz. red

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