Dank Dommusik und AMG-Orchester kommt stattlicher Betrag für Flüchtlingshilfe zusammen

Dank Dommusik und AMG-Orchester kommt stattlicher Betrag für Flüchtlingshilfe zusammen

Zu einem Benefizkonzert zugunsten der kulturellen und therapeutischen Arbeit mit Flüchtlingen beim Caritasverband Trier hatten die Trierer Dommusik und das Bischöfliche Angela-Merici-Gymnasium (AMG) Trier eingeladen - und dabei 5350 Euro erspielt. Bischof Stephan Ackermann dankte den Musikern im Dom für dieses Engagement: "Großartig, dass Sie mit dem helfen, was Sie gut können und was Ihnen selbst Kraft gibt.

" Ackermann betonte in seinem Grußwort, derzeit seien rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Noch nie sei eine so große Zahl vom UN-Flüchtlingshilfswerk registriert worden. Es sei "berührend zu sehen, wie groß die Aufnahmebereitschaft bei uns ist". Zunächst gehe es darum, den Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu geben. Doch das sei nicht alles: "Was ist mit einem Dach für die Seele?" Ackermann sagte, man könne sich nicht vorstellen, was Menschen auf der Flucht erlebten. Oft fänden die Menschen schon in ihrer eigenen Sprache keine Worte dafür - wie schwer müsse es dann in einer fremden Sprache sein. Daher sei es gut, dass über kreative Angebote "der Seele Raum gegeben wird, wo es keine Worte gibt".
Beim Benefizkonzert sangen und musizierten Christina Elting (Sopran), Ulrich Krupp (Bariton), Nora Sobbe (Cello), Josef Still (Orgel), der Trierer Domchor und der Kathedraljugendchor Trier sowie das Orchester des AMG Trier unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer und Ulrich Krupp. Sie präsentierten Gabriel Faurés Requiem op. 48, die "Trauermusik für Violoncello und Orchester" von Paul Hindemith sowie den Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser" von Felix Mendelssohn Bartholdy.