Dankeschön in Noten

TRIER. (jwo) Das Heeresmusikkorps 300 gab ein Adventskonzert in der Konstantin-Basilika. Oberst Claus Rosenbauer sah im großen Publikumsinteresse einen Beleg für die Verwurzelung der Truppe in der Region.

Neben dem Kommandeur im Verteidigungsbezirkskommando 42 hatten die beiden für die Trierer Kasernen zuständigen Militärseelsorger, der evangelische Standortpfarrer Christoph König und sein katholischer Kollege, Pastoralreferent Reinhold Hedrich, zu dem Konzert eingeladen. Nach dem großen Erfolg des ersten Adventskonzertes des Musikkorps im vergangenen Jahr war Triers größtes evangelisches Gotteshaus erneut gut gefüllt. Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter wollten sich mit dem Konzert für die Unterstützung der Bürger im für die Bundeswehr in der Region turbulenten Jahr 2004 bedanken. Die rund 50 Musiker des Musikkorps aus Koblenz ließen, unter der musikalischen Leitung von Hauptmann Burkard Zenglein, ihre Stücke im großen Kirchenraum der Basilika erklingen. Das Orchester stimmte zwei Wochen vor Weihnachten das Publikum mit besinnlichen und feierlichen Stücken aus mehreren Jahrhunderten auf die Adventszeit ein.Dank an die Kirchengemeinde

Neben dem Konzert für zwei Trompeten in A-Dur von Antonio Vivaldi, dem Choral "Wachet auf" von Johann Sebastian Bach und einer Arie aus dem "Messias" von Georg Friedrich Händel ("Er weidet seine Herde") erklangen unter anderem auch ungewöhnliche Arrangements des "Canterbury Choral" von Jan van der Rost, ein Stück aus den "Mosaici Byzantini" von Cesarini und einer Nocturne von Skrjabin. Die Organisatoren des Konzertes dankten ausdrücklich der evangelischen Kirchengemeinde Trier für die Bereitstellung der Basilika. Im Anschluss an das Konzert konnte, statt eines Eintrittsgeldes, für die Aktion "Brot für die Welt" gespendet werden.