Daraus kann was werden

Wenn es um wichtige Projekte geht, beginnt oft auch der Polit-Sport: Jeder will der Erste sein, der für die gute Sache gekämpft hat und deshalb den Ruhm ernten darf, wenn sie schließlich zur Realität wird.

Die Dachmarke Mosel ist glücklicherweise kein Fall dieser Art, obwohl es zuerst danach aussah. Hugo Kohl schlug auf, Landrat Schartz returnierte, zwei weitere Landräte stiegen ins Spiel ein - doch statt eines Wettlaufs der politischen Eitelkeiten steht unterm Strich ein substanzielles und realistisches Konzept, das den Erfolg der Dachmarke Eifel auch an die Mosel bringen kann. Es wird sich auszahlen, dass man Berg und Tal nicht zusammenquetschen will, sondern diesen unterschiedlichen Teilen der Moselregion den jeweils notwendigen Freiraum zur effektiven Entfaltung und Vermarktung ihrer Identität lassen will. Ebenso wichtig ist es, vorhandene Kompetenzen zu nutzen und das Projektmanagement bei der Mosellandtouristik GmbH anzusiedeln. Daraus kann was werden. j.pistorius@volksfreund.de

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