Meinung: Das alte Lied vom süßen Gift der Zuschüsse

Meinung : Das alte Lied vom süßen Gift der Zuschüsse

Investitionen in die digitale Ausrüstung sind natürlich eine gute Sache. Doch allein mit neuen Rechnern oder Wlan in allen Klassen ist es nicht getan. Die Geräte und die Netze müssen gewartet und überwacht werden.

Und wenn die Technik mal nicht will, muss zeitnah kompetente Hilfe her. Dieser neudeutsch als Support bezeichnete Personalaufwand kostet eine Menge Geld. Und das auch dann noch, wenn der letzte Zuschuss aus dem Digitalpakt investiert worden ist. An dieser Stelle wird deutlich, was es mit dem sogenannten süßen Gift der Zuschüsse auf sich hat. Ein Geldsegen von Land oder Bund hat am Ende hohe Folgekosten für die Stadt Trier, den Landkreis und die anderen Schulträger zur Folge. Leider ist der Digitalpakt offensichtlich eher vom Gießkannenprinzip als vom Nachhaltigkeitsprinzip geprägt. Ginge es nicht um das Zukunftsthema Bildung, müssten die Verantwortlichen aufgrund der Rahmenbedingungen eigentlich das Geld vom Bund ablehnen.

h.jansen@volksfreund.de