Das Fluggerät und die Schwäne: TV-Leserin fordert mehr Umsicht

Das Fluggerät und die Schwäne: TV-Leserin fordert mehr Umsicht

Tierquälerei am Mattheiser Weiher? TV-Leserin Ligia Frankford hat dort beobachtet, wie ein ferngesteuertes Fluggerät nur knapp über den Köpfen von Wasservögeln auf dem Weiher vorübergebraust sei. Sie ruft zu mehr Respekt und Umsicht im Umgang mit der Natur auf.

Trier. Bei einem Abendspaziergang am Mattheiser Weiher macht TV-Leserin Ligia Frankford eine Entdeckung: Sie beobachtet zwei Kinder und drei junge Erwachsene, die ein ferngesteuertes Fluggerät mit Rotor über den Weiher fliegen lassen. An sich kein Problem, nur schwimmen Schwäne und andere Wasservögel auf dem Weiher, und das Gerät rast laut lärmend nur wenige Meter über ihre Köpfe hinweg. Für Frankford eindeutig Tierquälerei.
Doch als sie die Gruppe anspricht, so berichtet sie, erntet sie nur Unverständnis und Ignoranz. Man habe die Tiere ja nicht verletzt, sollen die Leute gesagt haben. "Ich will ja nicht, dass diese Menschen ins Gefängnis gesteckt werden, aber eine solche Ignoranz gegenüber lebenden Wesen macht mich traurig", meint sie und zitiert einen Spruch aus ihrem Herkunftsland Slowenien: "Wer heute ein Ei stiehlt, stiehlt morgen einen Ochsen." Frankford möchte sensibilisieren und für mehr Achtsamkeit im Umgang mit Umwelt und Natur plädieren.
Inge Wanken, neue Vorsitzende des Tierschutzvereins Trier und Umgebung, und Wolfgang Klotzbücher vom Wildtierzentrum in Saarburg geben an, von solchen Fällen noch nicht gehört zu haben. Klotzbücher allerdings gibt zu bedenken: "Wenn bei uns verletzte Tiere abgegeben werden, kann man oft nicht feststellen, wodurch die Verletzungen zustande gekommen sind." daf

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