Das kostet den Bürger viel Geld

Das kostet den Bürger viel Geld

Zu den Berichten "Marode Masten" und "Straßenreinigungsgebühr steigt um zehn Prozent" (TV vom 17. Dezember):

Auf der einen Seite wirft die Stadt das Geld zum Fenster hinaus, auf der anderen wird der Bürger über steigende Gebühren geschröpft. Die Neue Zurmaiener Straße und die Zurmaiener Straße sind verkehrstechnisch zwischen Georg-Schmitt-Platz und Zeughausstraße so angelegt, dass sich dort kein Fußgänger bewegen darf. Bei Dunkelheit müssen alle Kraftfahrzeuge mit eingeschaltetem Licht fahren. Wieso werden dort überhaupt Lichtmasten installiert und jetzt auch noch erneuert? Das kostet den Steuerbürger viel Geld.

Zur Straßenreinigung: Seit 2006 haben sich die Straßenkehrgebühren aus unterschiedlichen Gründen um etwa 30 Prozent erhöht. Ist das keine galoppierende Inflation? Wir verunreinigen keinerlei Straßen. Der Schmutz stammt vorrangig von den nachts und am Wochenende bis zum Vormittag lärmenden Kneipenbesuchern sowie von Passanten, die Reste von Fast Food, Verpackung und Flaschen auf die Straßen werfen.

Die Stadt macht es sich zu einfach nach dem Motto: Eigentum verpflichtet. Jedes Mal, wenn mir die Kehrmaschinen begegnen, schwillt mir der Kamm. Sie fahren mehrfach am selben Morgen im Bereich Stockplatz, Stockstraße und Judengasse. Manchmal sind es auch gleichzeitig zwei Kehrmaschinen. Dann erinnert mich das sehr ärgerlich an die Knupp-Autos (Auto-Scooter) auf der Allerheiligen-Messe. Und es kostet den Steuerbürger auch viel Geld.

Hans-Peter Haag, Trier

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