Das Weisshaus sucht noch immer Pächter

Das Weisshaus sucht noch immer Pächter

Die 19 Stadtteile in Trier haben viele gemeinsame Sorgen und Wünsche. Die Probleme sind andererseits aber auch sehr individuell. Das zeigt eine Serie, bei der wir die Ortsvorsteher zu Wort kommen lassen mit Rückblick, Ausblick und einer unterhaltsamen Frage. Heute ist Horst Erasmy (CDU), Ortsvorsteher von Trier-West/Pallien, an der Reihe.

Horst Erasmy. (CDU) TV-Foto: Roland Morgen. Foto: roland morgen (rm.) ("TV-Upload morgen"

Das war 2015: Ich könnte meine Beiträge aus den vergangenen Jahren ohne Veränderung übernehmen, denn verändert, verbessert oder umgesetzt wurde bisher nicht viel.Seit nunmehr sechs Jahren wartet der Stadtteil auf das Gesamtkonzept für den Gneisenaubering. Jahr für Jahr werden wir mit den gleichen Versprechungen und Begründungen vertröstet. Auf die vielen Anfragen und offenen Briefe des Ortsbeirates und des Runden Tisches gab es immer nur die gleichen Versprechungen der Bürgermeisterin Angelika Birk: "Es sind noch verwaltungsinterne Absprachen erforderlich." Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, dass man die Akteure des Stadtteiles erst zum Schluss der Planungen mit ins Boot nimmt. Es gibt aber noch weitere Projekte und Maßnahmen, die auch 2015 nicht oder zu wenig voran- gegangen sind: die Sanierung der Bonner und Luxemburger Straße, die Lärmaktionsplanungen, die Umnutzung der Jägerkaserne und des Busdepots der Stadtwerke Trier, das Wohnen im ehemaligen Ausbesserungswerk der Bahn, die Sanierung Himmelsleiter, die Schulentwicklung im Stadtteil (Grundschule, Realschule plus), die Weiterverpachtung des seit einem Jahr leerstehenden Weisshauses und die Sanierung städtischer Wohnungen - wobei positiv zu erwähnen ist, dass man mit der Sanierung beispielsweise der Wohnungen in der Magnerichstraße begonnen hat und die Wohnungen in einem Block Am Irminenwingert bereits saniert sind. Das kommt 2016: All diese Projekte wird der Ortsbeirat versuchen, 2016 voranzutreiben - aber diesmal mit mehr Nachdruck. Außerdem sollen die Dreckecken im Stadtteil beseitigt werden (beispielsweise der Platz unter der Kaiser-Wilhelm-Brücke oder das städtische Gebäude Ecke Steinsweg/Prümerstr). Wir wünschen, nein, wir erwarten uns mehr Gehör, Akzeptanz und stärkere Einbindung des Ortsbeirates, Ortsvorstehers, Stadtteilmanagerin und des Runden Tisches, um so ein gewisses Mitspracherecht wahrnehmen zu können. Eine weitere wichtige Aufgabe in unserem Stadtteil ist die Integration der Flüchtlinge, die in unserem Stadtteil leben. Hier sei nochmals ganz deutlich erwähnt, dass diese Menschen bei uns im Westen herzlich willkommen sind.Zu welchem Thema würden Sie 2016 gerne einmal einen Trier-Comic unseres Zeichners Johannes Kolz in einer Volksfreund-Wochenendausgabe sehen?Bürgermeisterin Birk bezieht eine Wohnung im sogenannten "Rosa Block" im Innenbereich der Gneisenaukaserne, was erwartet sie da?