Das Wunder von Köwerich

Der Theaterverein Köwerich stellt die Weichen für die Zukunft und kann sich dabei auf viele Nachwuchsschauspieler freuen. Die jugendlichen Akteure führten auf der Bühne im Köwericher Jugendheim Der (schein)heilige Stephanus auf.

Köwerich. Für das Theaterspielen ist man nie zu jung. Im Rahmen eines geselligen Nachmittags mit Kaffee und Kuchen führte der Schaupielnachwuchs aus Köwerich das Stück "Der (schein)heilige Stephanus" auf, ein lustiger Einakter von Regina Harlander. Wie bereits im Vorjahr, so wird auch der diesjährige Erlös für einen guten Zweck gespendet. In diesem Jahr kommt er im Rahmen der anstehenden Dorferneuerung den Kindern und Jugendlichen in Köwerich zu Gute.
Im Stück dreht sich alles um die Pläne der Bürgermeisterin und Kellereibesitzerin Thea Weinstock (Carolin Lex), die verzweifelt versucht, den wirtschaftlichen Aufschwung nach Köwerich zu bringen. Die ortsansässigen Geschäftsleute Alois (Stefan Götte), Marianne (Alicia Jaeger) und Rosa (Monique Jüngling) kann sie in einer geheimen Sitzung von ihrer Idee überzeugen, mittels eines inszenierten Wunders aus Köwerich einen bekannten Wallfahrtsort zu machen.
Für die Ausführung hat sie Walter (Leo Basten) engagiert, der sich als heiliger Stephanus verkleidet am Seitenaltar der Dorfkirche positionieren und im passenden Moment "zum Leben erwachen" soll. Der Plan kommt zur Ausführung, doch auch die Bedienung Sissi (Lisa Basten), die Walter dabei unterstützt, kann nicht verhindern, dass dank seiner Tollpatschigkeit einfach alles schief läuft.
Die völlig aufgelöste Kirchenbesucherin Cilli (Lisa Jostock) glaubt dennoch an das Wunder. Doch durch die Spitzfindigkeit des Pastors (Jason Jaeger) werden die Verschwörer letztendlich doch enttarnt.
Im voll besetzten Jugendheim begeisterten die Akteure das Publikum und wurden mit lang anhaltendem Applaus belohnt.
Als Souffleusen fungierten Laura Lentes und Sven Nulkes, für Frisuren und Masken war Christina Basten zuständig.
Im Anschluss an die Theatervorstellung trat die Band Seniors of Swing auf, die sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache stellte und auf ihre Gage verzichtete. Bei stimmungsvoller Musik und einem guten Glas Wein ließ man den Abend gemeinsam ausklingen. red