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Dauerbaustelle Pluwigerhammer erhitzt die Gemüter

Dauerbaustelle Pluwigerhammer erhitzt die Gemüter

Der Winter ist vorbei, die Arbeiten auf der L 146, der Direktverbindung zwischen Pluwigerhammer und Schöndorf, gehen weiter. Dennoch herrscht Unzufriedenheit unter den Autofahrern. Die ausgewiesene Umleitungsstrecke über Hinzenburg sei eine Katastrophe, die Straße schlichtweg zu gefährlich, sind sie sich einig.

Schöndorf. Matschige Reifenspuren zieren links wie rechts und entlang der gesamten Umleitungsstrecke den brüchigen Fahrbahnrand an der L 143 zwischen Pluwigerhammer und Hinzenburg. Viele der weißen Leitpfosten liegen umgefahren im Straßengraben. Und auch die rot-weißen Warnbaken, die provisorisch in der ersten engen Kurve Richtung Pluwigerhammer angebracht worden sind, scheinen täglich aufs neue Bekanntschaft mit Autos zu schließen, die sie an- oder umfahren. Dass die Fahrbahnränder an den schlimmsten Stellen mit weißem Kies aufgefüllt wurden, fällt kaum noch auf.

"Die Straße, die man als Umleitung gewählt hat, ist eine Katastrophe!", sagt Gabi Theis aus Bonerath. "Sie ist von der Fahrbahnbeschaffenheit her sehr schlecht und ganz allgemein einfach viel zu eng. Man hätte besser diese Strecke zuerst ausgebaut und sich erst danach der direkten Verbindung Pluwigerhammer-Schöndorf gewidmet", meint die 53-Jährige.

Mit dieser Meinung steht sie bei Weitem nicht allein da, wie die TV-Umfrage zeigt. Uneins sind sich die Betroffenen allerdings darüber, ob eine gleichzeitige Verbreiterung der L 146 (Bahnhofstraße) im Zuge der Sanierung sinnvoll gewesen wäre. anf