Demenzkranken und Angehörigen helfen lernen

Demenzkranken und Angehörigen helfen lernen

Demenzkranken und ihren Angehörigen helfen lernen - das ist Ziel und Inhalt einer Schulungsreihe des Caritasverbands Trier für Helferinnen und Helfer, die sich für den Umgang mit dement erkrankten Menschen interessieren.

Trier. Demenzkranke haben einen sehr hohen Bedarf an Begleitung, Betreuung und Zuwendung, der weder von medizinischen noch von krankenpflegerischen oder hauswirtschaftlichen Diensten gedeckt wird. Die pflegenden Angehörigen gelangen dabei häufig an den Rand der körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Hier will das Projekt "Atempause" des Caritasverbands Trier ansetzen.
Zeitliche Freiräume schaffen



Zielsetzung des Projekts ist die Entlastung pflegender Angehöriger, also die Schaffung von zeitlichen Freiräumen, durch den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Diese betreuen je ein bis zwei demenzkranke Menschen stundenweise in ihrer häuslichen Umgebung im Sinne eines niedrigschwelligen Angebots im Rahmen des Pflegeleistungsergänzungsgesetzes.
In Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Trier bietet der Caritasverband Trier bereits zum sechsten Mal eine Schulungsreihe durch. In 20 Stunden werden den Teilnehmern neben dem Grundlagenwissen über psychiatrische Erkrankungen im Alter vor allem Methoden und Möglichkeiten der Betreuung, Beschäftigung und Kommunikation mit demenzkranken Menschen vermittelt.
Die Schulung beginnt am 29. August und findet an neun weiteren Montagen jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte, Krahnenstraße 39b, statt. red
Anmeldung und Informationen bei Gerhild Sihr unter der Telefonnummer 06502/935713 oder per E-Mail an: sihr.gerhild@caritas-region-trier.de

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