Vier Stück in sieben Tagen Demos in Trier am Wochenende gegen Faschismus, Rassismus und Ukrainekrieg (Fotos)

Trier · Tausende Menschen werden in den kommenden Tagen zu verschiedenen Demonstrationen in Trier erwartet. Eine erste Veranstaltung gab es am Montagabend vor der Porta Nigra - am Sonntag gehen Menschen erneut gegen Rassismus und Faschismus auf die Straße. Was Sie jetzt wissen müssen.

Trier: Demo gegen Rechtsextremismus – beeindruckende Bilder​
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Demo gegen Rechtsextremismus in Trier – beeindruckende Bilder

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Foto: Roland Morgen

Es war die bisher größte Demonstration in Trier. Ende Januar kamen 10.000 Menschen in die Trierer Fußgängerzone, um unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechts. Nie wieder ist jetzt!“ gegen faschistische und rassistische Tendenzen in der Gesellschaft zu demonstrieren. Gut einen Monat später heißt es nun erneut „Gemeinsam gegen Rechts“.

Demonstrationszug durch die Trierer City geplant

Organisiert wird die neuerliche Demonstration vom Verein „Für ein buntes Trier, gemeinsam gegen Rechts“. Versammlungsort ist am Sonntag, 25. Februar, der Platz vor der Porta Nigra. Von dort geht der Aufzug durch Simeonstraße, Grabenstraße, Brotstraße und Fahrstraße zum Viehmarktplatz. Dort findet dann die Abschlusskundgebung statt. Der Beginn ist 14 Uhr. Ende soll um 17 Uhr sein.

Die Veranstalter schätzen, dass 1500 Menschen kommen werden. Maximal könnten es 3000 sein. Grund für die Demo ist die das bundesweite Aktionswochenende „Zusammen gegen Rechts“. Auf der Seite des Vereins im sozialen Netzwerk Facebook heißt es dazu: „Wir stehen bundesweit auf gegen das Erstarken rechter Kräfte und gemeinsam werden wir sie aufhalten. Auch Trier hält zusammen gegen Ausgrenzung und Hass.“ Die Teilnehmenden würden ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung und Hass setzen und gleichzeitig ihre Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern zeigen, die seit Jahren unter russischer Aggression leiden.

Schon Ende Januar war ein Demonstrationszug durch die Innenstadt geplant gewesen. Aufgrund der Menge an Teilnehmern hatte man sich jedoch damals dafür entschieden, an Ort und Stelle zu bleiben. Nur eine kleine Gruppe hatte sich im Verlauf des Nachmittags auf den Weg durch die Fußgängerzone gemacht.

Bereits am Samstag, 24. Februar, gibt es in der Zeit von 11 bis 15 Uhr eine Kundgebung unter dem Titel „Zweiter Jahrestag des umfassenden Krieges in der Ukraine“. Die Deutsch-Ukrainische-Gesellschaft erwartet laut Stadtverwaltung Trier bis zu 200 Teilnehmende. Treffpunkt ist der Platz vor der Porta-Nigra.

Die AG Frieden veranstaltet am Samstag 24. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr eine Kundgebung mit dem Titel „Zweiter Jahrestag des Ukrainekrieges“auf dem Hauptmarkt. Es wird mit rund zehn Teilnehmern gerechnet.

Erinnerung an die Opfer von Hanau

An der Porta Nigra in Trier: Gedenkveranstaltung für Opfer des Hanau-Anschlags​
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An der Porta Nigra: Gedenkveranstaltung für Opfer des Hanau-Anschlags

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Foto: TV/Florian Blaes

Bereits am Montagabend hatten sich Menschen vor der Porta Nigra getroffen. Die Veranstaltung hatte die Titel „Say their names. Erinnern heißt verändern!“. Die Vereinigungen Buntes Trier, Afrikanische Community Trier und Allegaoren – Trier gegen Hass und Hetze gedachten dabei der Opfer des Attentäters von Hanau und aller Opfer von rassistischer und antisemitischer Hetze und Gewalt.

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