Demo und Gegendemo verlaufen friedlich

Demo und Gegendemo verlaufen friedlich

Die Versammlung der rechtsextremen NPD und eine Gegendemonstration sind am Samstag in Trier ohne Zwischenfälle verlaufen.

Gegner der für Samstag geplanten NPD-Demo haben ihren Protest in großen Lettern an einem Weg oberhalb der Felswand in Trier-Pallien weithin sichtbar hinterlassen. Foto: Roland Morgen

Wie ein Polizeisprecher volksfreund.de auf Anfrage mitteilte, hatten sich am Nachmittag gegen 15.40 Uhr elf Anhänger der rechtsextremen Partei am Bahnhofsvorplatz versammelt und ihre Kundgebung abgehalten. Ihnen standen 50 Gegendemonstranten gegenüber. Zu Zwischenfällen kam es nach Angaben der Polizei nicht. Um kurz nach 17 Uhr waren die Kundgebungen beendet. Die Stadt Trier hatte zuvor versucht, die NPD-Kundgebung am Gedenktag für die Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 zu verhindern, weil der Gedenktag höher einzuordnen sei als das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Allerdings hatte das Verwaltungsgericht Trier, wie im Jahr zuvor, am Freitag das Verbot mit der Begründung aufgehoben, eine Versammlung könne nicht deshalb ganz verboten werden, weil sie an einem Gedenktag wie dem 75. Jahrestag der Pogromnacht stattfinde.

Am Vormittag hatten Gegner der NPD-Demo an Geländern oberhalb der Felswand in Trier-Pallien ihrem Unmut Luft gemacht. Auf weithin sichtbaren Lettern war "Nazis raus!" zu lesen. j.e.

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