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Den Stadtteil in Bewegung bringen

Den Stadtteil in Bewegung bringen

TRIER-PFALZEL. (c.c.) Adolph Steines und Rainer Krimgen stellen ab Freitag, 17. März, 19 Uhr, alte Ortsansichten im Hotel-Restaurant "Klosterschenke" aus.

Zweimal im Jahr soll es künftig eine Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit in der Reihe "Treffpunkt Pfalzel" geben. Für die Premiere stellen sich zwei Künstler zur Verfügung, die ihre Sicht auf den alten Ortskern auf Leinwand gebracht haben. Adolph Steines, gebürtiger Pfalzeler und über Trier hinaus bekannter Kunstschmied, Maler und Autor, hat bereits mehrfach verschiedene Bilder über und aus seinem Ort ausgestellt. Eher ein Ausstellungs-Neuling ist der Künstler Rainer Krimgen. Der gelernte Schildermaler, Grafiker und Schüler der Trierer Werkkunstschule malt seit seiner Kindheit. Besonders haben es ihm die verwinkelten Gassen Pfalzels angetan. Den Stadtteil Pfalzel in Bewegung zu bringen, das ist das Ziel einiger Bürger, die sich lose zusammengeschlossen und auf die Suche nach "Bewegungs-Möglichkeiten" gemacht haben. Hauptveranstalter ist dabei der örtliche Bürgerverein, der mit der Aktion "Treffpunkt Pfalzel" vor allem die Einheimischen mobilisieren und motivieren möchte. "Losgelöst von der Politik wollen wir das Interesse der Bürger an ihrer Gemeinde wecken und vertiefen", fasst Horst Görgen, Vorstandsmitglied des Bürgervereins, die Ziele der Veranstaltungsreihe zusammen. Pfalzel, so betont er, sei ja ein überaus interessanter, geschichtlich bedeutender und - trotz aller derzeitigen Schadstoff-Diskussionen - überaus ansprechender Stadtteil. Viele Einwohner aber seien sich dieser Tatsache kaum bewusst. Interesse wecken, losgelöst von Politik

In Christiane Lentes, der Inhaberin der historischen Klosterschenke, fanden die "Treffpunkt"-Initiatoren eine engagierte und begeisterte Mitstreiterin. Auch ihr liegt es am Herzen, "unseren wunderschönen Stadtteil für uns selber, aber auch für auswärtige Gäste noch interessanter zu machen". Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 17. März, um 19 Uhr mit musikalischer Begleitung und einer kurzen Einführung von Winfried Schmitz. Bis nach Ostern werden in der Kapelle in der Klosterschenke die Malereien zu besichtigen sein. Als Anschlussprojekt für den Herbst ist ebenfalls eine Ausstellung in der Klosterschenke geplant. Dann sollen moderne Kunst und Edelsteine aus der Pfalzeler "Remise" von Uschi Hinsberger zu sehen sein. Die Organisatoren hoffen nun, dass sich "Treffpunkt Pfalzel" in gewisser Weise verselbstständigt. Wer immer eine Idee für eine Veranstaltung von breiterem allgemeinem Interesse hat, ist von "Treffpunkt Pfalzel" zum Mitmachen eingeladen. "Wir können uns Führungen, Autorenlesungen, Hobby-Ausstellungen und ähnliches vorstellen", lädt Horst Görgen seine Mitbürger ein, "sich einfach zu trauen und etwas zu machen". Ansprechpartner für die Veranstaltungsreihe "Treffpunkt Pfalzel" sind Horst Görgen, Telefon 0175/7454206, und Christiane Lentes, Telefon 968440.