Der Bagger kann bald abrücken

Ein Bekonder Bauprojekt steht kurz vor dem Abschluss: Entlang der neu gestalteten Raiffeisenstraße laufen die letzten Arbeiten. Auch eine rund 50 Meter lange Stützmauer musste dem Ausbau weichen.

Seitlich erweitert: Durch Abriss einer Stützmauer und Abtragen von Erdreich wird an dieser ehemaligen Engstelle eine durchgängig gleiche Straßenbreite erreicht. TV-Foto: Friedhelm Knopp

Bekond. Der Ausbau der rund 370 Meter langen Raiffeisenstraße, die von der Moselstraße ins Neubaugebiet "Drosselweg" führt, hat ein Investitions-Volumen von 270 000 Euro. Etwa 70 000 Euro kostete die Erneuerung von Kanal und Wasserleitung, und mit rund 200 000 Euro schlägt der Straßenausbau zu Buche. Die Bekonder Haus-Eigentümer werden über wiederkehrende Beiträge an der Finanzierung beteiligt. Ein besonders maroder Kanalanschluss an der Einmündung zur Moselstraße verursachte höheren Aufwand als geplant und damit Mehrkosten. Ältester Kanal im Ort aus frühen 60er Jahren

"Der Kanal unter der Raiffeisenstraße stammte aus den frühen 60er Jahren und war die erste in Bekond verlegte Abwasserleitung", sagt Ratsmitglied Hans-Günther Ewen in Vertretung für Ortsbürgermeister Paul Reh. Der neue Versorgungsstrang mit Wasserleitung, Strom und Telekommunikation wurde unter den neuen, mit Betonstein gepflasterten Bürgersteig verlegt. Hinzu kommt noch eine neue Straßenbeleuchtung mit frei stehenden Laternen. Aufwendiger und kostspieliger als die von der Firma Weinsberg aus Wittlich erledigten Tiefbauarbeiten ist der eigentliche Straßenausbau, für den die Firma Wey aus Rivenich den Zuschlag erhielt. Nach Angaben von Planer und Bauüberwacher Theo Irmich wurde die Straße zwischen der Moselstraße und der Straße "Unter dem Herrengarten" auf 6,15 bis 6,50 Meter Gesamtbreite (Fahrbahn und Bürgersteig) ausgebaut. Die augenfälligste Änderung befindet sich im unteren Drittel der Raiffeisenstraße. Dort grenzte bisher die Sandstein-Stützmauer eines höher gelegenen Gartengrundstücks direkt an die Straße. Die Folge war ein Engpass mit Hohlweg-Effekt. Für den Ausbau erwarb die Gemeinde den abgestützten Teil des Grundstücks und ließ die Mauer sowie rund 500 Kubikmeter Erdreich abtragen. Dank der Maßnahme konnte die Straße nun auch dort auf die durchgängige Breite von 6,50 Meter erweitert werden, was auch optisch zu einer Öffnung führte.Begonnen hatten die Arbeiten im Frühjahr. Nach den Bau-Weihnachtsferien Anfang 2008 soll der Ausbau mit dem Auftragen der Deckschicht abgeschlossen werden.