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Der Blick geht in Richtung Moselufer

Der Blick geht in Richtung Moselufer

Freude über realisierte Projekte und Frust, weil viele Pläne immer noch in den Schubladen liegen: Zum Jahreswechsel blicken die 19 Trierer Ortsvorsteher zurück und voraus - und sagen, was sie 2017 gerne über ihren Stadtteil im TV lesen würden. Heute: ChristianBösen (CDU) aus Trier-Nord.

 Christian Bösen. TV-Foto: Archiv/Roland Morgen
Christian Bösen. TV-Foto: Archiv/Roland Morgen Foto: roland morgen (rm.) ("TV-Upload morgen"

Das war 2016:
Die Bauarbeiten am Hochwasserschutzdeich in Zurlauben haben zum Ende des Jahres 2016 begonnen. Somit werden die erforderlichen Sanierungsarbeiten zum Schutz der Stadt Trier für rund fünf Millionen Euro erledigt. Gleichzeitig erfolgt der Ausbau des Zurlaubener Ufers und der Bleichstraße entlang der Wirte in Zurlauben. Rechtzeitig zum 61. Zurlaubener Moselfest im Juli wurde die Ruine der Kabinenbahn abgerissen und konnte bisher als Parkplatz genutzt werden.
Der Ortsbeirat hat in neun Sitzungen rund 33 000 Euro finanzielle Zuschüsse an Vereine, Einrichtungen und Projekte in Trier-Nord gewährt. Unter anderem wurde die Restaurierung der alten Kapelle des Hauptfriedhofes mit 8000 Euro im Jahr 2016 unterstützt. Das Bürgerhaus erhielt Unterstützung für die Arbeit mit der französischen Partnerstadt Fameck bei Thionville.
Die Soziale Stadt Trier-Nord wurde weiterhin mit 3,4 Millionen Euro Fördergeld vom Land ausgestattet, damit unter anderem die Renovierungen am Jugendzentrum Exellenzhaus erfolgen können. In dem Zusammenhang wurde das Gebiet der Sozialen Stadt bis zur Zurmaienerstraße erweitert.
Vonseiten der Stadt Trier erfolgte ein Zuschuss in Höhe von 105 000 Euro an die Wogebe zur Sanierung der Gebäude und des Wohnumfelds in der Franz-Georg-Straße 41-57 von 370 000 Euro.
Im Moselstadion konnte am 18. Mai ein neuer Kunstrasenplatz für die Vereine zur Verfügung gestellt werden.
Das Verkehrskonzept Trier-Nord wurde durch den Beigeordneten Andreas Ludwig weiterentwickelt. Der Autobahnanschluss vor Ruwer sowie die Anbindung zum Avelertal mit dem vorgesehenen Bahnhaltepunkt Trier-Nord sind Bestandteile der aktuellen Planungen. Hiermit sollen wesentliche Verkehrsentlastungen für die Anwohner in Trier-Nord und Kürenz erreicht werden. Rechtzeitig vor Weihnachten erfolgte nach Monaten der straßenbaulichen Beeinträchtigungen wieder die beidseitige Verkehrsfreigabe in der Paulinstraße.
Besondere Jubiläen feierten das Katholische Studierendenwerk Trier mit 50 Jahren Cusanushaus Trier, die Wogebe mit 25 Jahren und das Nordbad mit 60 Jahren ihres Bestehens.
Das kommt 2017:
Im April wird mit der Errichtung des langersehnten Spielplatzes auf dem Gelände der Karl-Berg-Musikschule begonnen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 150 000 Euro.
Für die vom Ortsbeirat vorgesehenen Grillplätze am Moselufer erfolgen in Abstimmung mit dem Tiefbauamt die Ausführungsplanungen im Rahmen des Moro-Projekts. Der Fortgang des Ausbaus in der Loebstraße sowie eine Umsetzung des Ortsbeirats-Beschlusses für Anwohnerparken in der Balthasar-Neumann-Straße stehen bevor. Des Weiteren beginnt im Frühjahr die bauliche Umfeldgestaltung des Bürgerhauses Trier-Nord.
Die Fertigstellung des Ausbaus Gärtnerstraße steht kurz bevor. Eine Verbesserung der Verkehrssituation in der Karl-Grün-Straße vor dem Eingang der Kita Sonnengarten ist vorgesehen.
2017 beginnt außerdem die Planung zur Beschaffung und Installierung einer Schwimmplattform am Zurlaubener Ufer als Ergänzung zur vorgesehenen Terrassierung (Treppenanlage) des Deiches.
Welche Schlagzeile würden Sie 2017 gerne über Ihren Stadtteil im Volksfreund lesen?
"Behördenparkplatz der LBB Trier und des Gesundheitsamts in der Paulinstraße steht abends und am Wochenende den Bürgerinnen und Bürgern zum Parken zur Verfügung - Behördenmitarbeiter zeigen so Solidarität mit benachbarten Geschäftsleuten." red