Der Dom bei Nacht

TRIER. (red) Einen besonderen Höhepunkt gibt es am kommenden Wochenende im Rahmen der Heilig-Rock-Tage in Trier. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, vom 16. auf den 17. April, ist der Dom geöffnet.

Die Besucher erwarten bei der "Dom-Nacht" ab 20 Uhr Musik, Gebete, Texte, Licht-Installationen und Pantomime. Um Mitternacht wird ein Pontifikalamt mit Bischof Marx gefeiert. Die Dom-Nacht wird unter anderem gestaltet von dem Musiker und Komponisten Gregor Linßen und den rund 20 Musikern der Gruppe AMI aus Neuss, von einer Projektschola, von Domorganist Josef Still, von Manuel Ecker (Video-Installation), von "Jomi" (Pantomime) sowie von Marie Elisabeth Denzer, Moderatorin beim Saarländischen Rundfunk, und Domvikar Stephan Wahl (Texte). Wichtiges Element der Dom-Nacht ist auch eine Glocke, die bis vor kurzem im Glockenturm in St. Paulus, Saarbrücken, hing. Der Turm wurde vor einigen Wochen abgerissen. Die Glocke wird in Zukunft in Remagen-Kripp in der Pfarrei St. Johannes Nepomuk läuten. Die Dom-Nacht beginnt um 20 Uhr mit einem "Liturgischen Konzert" - einer Mischung aus Wort und Musik. Gegen 21.30 Uhr folgt eine Hör- und Lichter-Prozession, um 22.30 Uhr gibt es Pantomime, Texte und Musik. Um Mitternacht wird ein Gottesdienst mit dem Trierer Bischof Reinhard Marx gefeiert. Auch danach bleibt der Dom geöffnet. Schlusspunkt der Dom-Nacht ist eine Morgenandacht um 6 Uhr und ein anschließendes Frühstück im Treffpunktzelt auf dem Domfreihof.