Der Gerüstbauer kann bald kommen

Der Gerüstbauer kann bald kommen

In einigen Tagen wird der Blick auf die Mariensäule wieder frei sein. Der Abschluss der Denkmal-Sanierung hat sich wegen der schlechten Witterung um einige Wochen verschoben.

Trier-West/Pallien. Triers alte Dame auf dem Pulsberg wird nachts wieder hell illuminiert über der Stadt leuchten. In neuem Glanz. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Eigentlich sollte das Baugerüst, das das Denkmal seit Monaten verhüllt, laut Zeitplan bereits Ende Juni abgebaut werden. Verschoben werden musste der Termin, weil das regnerische Wetter in den vergangenen Wochen die Arbeiter zwang, eine Pause einzulegen. "Die Schlussarbeiten an den Fugen konnten nur bei Trockenheit ausgeführt werden", erklärt Architekt Peter Peters von der Bauabteilung des Bistums.Segnung im September

Nachdem die geplanten Arbeiten durchgeführt worden sind, wurde nach einem Beschluss des bischöflichen Stuhls eine weitere Maßnahme möglich, die im veranschlagten Kostenrahmen von rund 120 000 Euro liegt. Die Rekonstruktion der stark verwitterten Ornamente, die sich auf halber Höhe am Säulenschaft befinden, sei "kein Muss, sondern eine zusätzliche Schönheitsmaßnahme", erklärt Peters. Das benötigte Austausch material für die Wiederherstellung der Steinelemente stammt aus einem Steinbruch in den Vogesen, der erst nach der Sommerpause liefern konnte. Bischof Reinhard Marx wird am 14. September bei einem Festakt unter Beteiligung der Pfarrei das sanierte Denkmal einsegnen.

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