Der heißeste Job des Wochenendes

Der heißeste Job des Wochenendes

Am Barbaraufer ist am Wochenende die Fahrbahndecke erneuert worden. Der Einmündungsbereich Saar-/Kaiserstraße musste dafür komplett gesperrt werden. Auf den Umleitungen stockte der Verkehr, Unfälle gab es allerdings keine.

Trier. Von oben knallt die Sonne, und von unten glüht der Bitumen: Die rund ein Dutzend Männer, die am Samstag die Fahrbahndecke am Barbaraufer in Höhe der Einmündung der Kaiserstraße erneuern, haben keinen schönen Job an diesem ersten echten Sommerwochenende des Jahres.
Arbeitsbeginn: 5 Uhr morgens


Statt auf dem Balkon, im Garten oder einfach nur auf der Couch zu liegen und sich ein kühles Getränk schmecken zu lassen, verteilen sie mit Schaufel und Rechen den vor Hitze dampfenden, körnigen Asphalt. Die Kollegen pressen mit Walzfahrzeugen die Schicht glatt. Um am Sonntag mit der Arbeit fertig zu werden, haben die Bauarbeiter ihre Schicht am Morgen um fünf Uhr begonnen.
Honoriert wird ihre Arbeit von den Autofahrern, die Umwege in Kauf nehmen müssen, kaum: Viele schütteln genervt den Kopf ob der Straßensperrung und der Umleitung, die sie in Kauf nehmen müssen. Im Internet sind ironische Kommentare zu lesen. "Der Samstagvormittag ist ein guter Zeitpunkt, um das Moselufer zu sperren, damit zwei Mann ein bisschen baggern können", schreibt einer. "Trier eben …", kommentiert ein anderer.
Dabei ist das befürchtete Verkehrschaos am Samstag ausgeblieben: Ab 11 Uhr stockte der Verkehr zwar auf den Umleitungsstrecken - insbesondere in der Hohenzollern- und in der Saarstraße. Aber die Länge der Rückstaus hielt sich im Rahmen, überall ging es zumindest im Schritttempo voran. "Kein Chaos, keine Unfälle", meldete denn auch die Polizei am späten Nachmittag.
Obwohl die Geschäfte und Cafés in der City zwar voll waren, hatten offenbar viele den bis zu 28 Grad heißen Samstag lieber für etwas anderes genutzt als für einen Shopping-Trip nach Trier. In den Parkhäusern der Innenstadt gab es stets Hunderte freie Stellplätze.

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