Der kleine Glücksbringer

Flott oder gediegen? Das ist die Frage bei der Auswahl von Eheringen. Für Daniela Junge und Thomas Nossem stand fest: Zweifarbig sollen sie sein.

Wittlich. (mbl) Nicht mehr ganz so aufgeregt wie bei Brautkleid- und Anzugsuche, aber nicht weniger gespannt steuern Daniela Junge und Thomas Nossem die bekannte "Adresse" in Wittlich an, hinter deren Tür sich sowohl Hochzeitsträume in Stoff als auch in Edelmetall auftun. Bei "Hochzeitsmoden" von Marie Ahlmann hat das Paar erst kürzlich seine Hochzeitskleidung gefunden, jetzt präsentiert Ahlmann in ihrem "Trauringladen" gleich nebenan dem TV-Traumpaar jede Menge Eheringe. Da bleiben kaum Wünsche offen, aber die große Anzahl von Ringen im Doppelpack macht die Suche nicht leicht. Im "Nähkästchen" der Ringe ist die Auswahl groß - sowohl in Form, Breite, Oberfläche als auch Material und Farbe. Soll es weiß- oder gelbgold sein, poliert oder mattiert? Ahlmann rät dem Brautpaar zu Ringen bestimmter "Höhe", damit sie lebenslänglich halten. Bei der Farbe sind sich die Brautleute einig: Ihre Ringe sollen zweifarbig sein. "Stecken Sie ihn richtig auf den Finger", ermuntert Ahlmann das junge Paar. "Die Passgenauigkeit ist beim Anprobieren Nebensache, denn die ausgesuchten Ringe werden später auf Maß angefertigt", erklärt die Fachfrau. Daniela und Thomas probieren gegenseitig - nach und nach ist jeder Finger beringt. "Sieht toll aus", halten die beiden ihre Ringfinger eng aneinander. Und einen unschätzbaren Vorteil haben zweifarbige Trauringe sowieso, denn bei "bi-color" ist man bezüglich anderer Schuckstücke farblich nicht gebunden. Der Ehering ist etwas ganz Persönliches, er soll zum Typ und gleichzeitig zu Mann als auch Frau passen. Ob flott oder gediegen - das ist die Frage. Der Ring ist ein äußerliches Zeichen der ewigen Verbundenheit und Liebe und sollte daher nie abgelegt werden. "Er gilt als Glücksbringer", sagt Ahlmann. Wenn einer berufsbedingt den Ehering ausziehen muss, sollte er ihn an einem Lederband um den Hals tragen. Erstaunt erfahren die Brautleute, dass es den Trauring schon viele Jahre vor Christi gab. Damals trug aber nur die Frau einen Ring - und er enthielt stets einen Stein. Dann gab es die gemeinsamen, gleichen Ringe, und vor rund 50 Jahren hat man wieder den Trauring mit Stein für die Braut entdeckt. Für besondere Ereignisse im Leben des Paares kann dann die Anzahl der Steinchen im Ring anwachsen.Ring Nummer eins soll es sein

Das ist alles total spannend und interessant, findet das Brautpaar und schaut sich noch einmal im Spiegel seine Ring-Favoriten an. "Ich glaube, wir haben uns entschieden", sagt Daniela Junge. Und wie sollte es anders sein - wie beim Brautkleid ist auch Ring Nummer eins der Auserwählte. Ein feiner Ring, aber auch ein zeitloser, freut sich das Paar und lässt sich noch Tipps zur Pflege geben. "Und, fühlst du dich wohl damit?", fragt Daniela mit verliebtem Blick. "Ja, der ist sehr schön", gibt Thomas gerne zu. "Dann haben wir jetzt die Ringe fürs Leben gefunden", besiegeln die beiden ihre Entscheidung mit einem Kuss. Jetzt fehlt nur noch die ganz persönliche Gravur. Beim nächsten Termin blättern Daniela Junge und Thomas Nossem in der TV-Musterzeitung für Familienanzeigen. Wie das TV-Traumpaar seine Hochzeit Bekannten und Freunden mitteilen wird, darüber lesen Sie demnächst im Volksfreund.