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Der neue Alte betreut jetzt 1800 Hektar Wald

Der neue Alte betreut jetzt 1800 Hektar Wald

Die Waldbesitzer in den Gemeinden Trierweiler, Langsur und Igel haben einen neuen Ansprechpartner. Die Gemarkungen dieser Orte werden in das Forstrevier Altenhof-Kobenbach eingegliedert, das dann nur noch Altenhof heißt.

Trier. Rainer Feist wird das neue Revier Altenhof leiten, das sich aus den Revieren Altenhof-Kobenbach und Euren zusammensetzt: "Ich bin der neue Alte. So neu sehe ich ja nicht mehr aus", scherzt der 59-Jährige, der ab sofort für die Betreuung von 1800 Hektar Wald in der Region zuständig ist. Das sei dann das größte Revier im Forstamt, erklärt der Leiter des Forstamts, Gundolf Bartmann. Damit die Gemeinden nicht unter der Vergrößerung des Reviers litten, werde ihm künftig der frischgebackene Forstwirtschaftsmeister Thomas Wagner zur Seite gestellt. "Es war uns wichtig, dass die Menschen das bekommen, was sie vom Wald erwarten. Der Revierleiter ist kein Forstpolizist mehr, sondern der Partner der Waldbesitzer", erklärt Bartmann.
Der Leiter des aufgelösten Forstreviers Trier-Euren, Joachim Haupert, übergibt Feist nach "sieben Jahren, sieben Monaten und drei Tagen" im Amt nicht nur 1200 Hektar Wald mit großer Artenvielfalt, sondern auch eine Flasche "Viez mit Speierling aufgepeppt" und eine Scheibe der Elsbeere. Diese sei zwar relativ selten, "aber hier muss man sie sogar fällen", erklärt der 47-Jährige, der nun wieder Gebietsförster für das Referat Trier wird.
"Wir sind sehr kooperativ"


Nicht nur Bartmann lobte Haupert für die erfolgreiche Gestaltung der ihm überlassenen Wälder, auch der Bürgermeister von Trierweiler, Matthias Daleiden, dankte ihm für die gute Zusammenarbeit. Diese hofft er, mit Feist fortsetzen zu können: "Wir sind sehr kooperativ", versprach er im Namen der "neuen" Gemeinden. "Kommen Sie auf uns zu, dann wird das klappen." aweb