Triers drittgrößtes Gewässer Hochwasserrisiko in Trier-Olewig: Eine gute und eine schlechte Nachricht

Trier-Olewig · Nach dem jüngsten Hochwasser in Trier-Olewig: Exkursion mit zwei Uni-Experten entlang Triers drittgrößtem Gewässer. Das Resümee der Fachleute überrascht.

 Der zweite Hochwasser-Großeinsatz binnen knapp drei Jahren in heimischen Gefilden: Am 17. Mai 2024 hat die Feuerwehr Olewig an der Einmündung Brettenbach/Olewiger Straße eine Wassersperre aufgebaut.

Der zweite Hochwasser-Großeinsatz binnen knapp drei Jahren in heimischen Gefilden: Am 17. Mai 2024 hat die Feuerwehr Olewig an der Einmündung Brettenbach/Olewiger Straße eine Wassersperre aufgebaut.

Foto: Kerstin Oberbillig

Der Schock des Hochwassers vom 15. September 2021 saß noch tief bei vielen Menschen im Trierer Stadtteil Olewig, da trat vor knapp einem Monat erneut der Olewiger Bach unkalkuliert und beträchtlich über seine Ufer. Nach der 2021er Flut, einem lokal begrenzten Ereignis zwei Monate nach der Katastrophe an der Ahr und der Überflutung in Trier-Ehrang, hatte sich der Volksfreund mit dem Uni-Professor Markus Casper (56) bei einem Vor-Ort-Termin getroffen. Eine zentrale Frage damals: Wie lassen sich Überflutungen in Olewig künftig möglicherweise vermeiden?

 Der Olewiger Bachs in Höhe Blesius Garten: Hier hat, wie Uni-Professor Markus Casper zeigt, die laufende Renaturierung des Gewässers eine Überflutung des Weges wie 2021 verhindert.

Der Olewiger Bachs in Höhe Blesius Garten: Hier hat, wie Uni-Professor Markus Casper zeigt, die laufende Renaturierung des Gewässers eine Überflutung des Weges wie 2021 verhindert.

Foto: Roland Morgen