Der Verein für Leibesübungen (VfL) Trier hat einen Defibrillator vom Stadtsportverband erhalten.

Notfall-Vorsorge : Lebensretter für Trierer Sportvereine

Der Verein für Leibesübungen (VfL) Trier hat einen Defibrillator vom Stadtsportverband erhalten. Das kleine Gerät, das im Falle eines Herzstillstands das Leben des Betroffenen retten kann, gibt den Sportlern ein beruhigendes Gefühl – wenn sie auch hoffen, dass es nie zum Einsatz kommen wird.

Auf dem Vereinsgelände des VfL Trier in Heiligkreuz gab es vor einigen Jahren einen Todesfall nach einem Herzstillstand eines Sportlers. Zudem wurden Vertreter des Vereins Zeuge bei einem weiteren Rettungseinsatz wegen eines Herzstillstands in der benachbarten Kegelhalle Heiligkreuz. Da wollte der Trierer Traditionsverein handeln und hat sich über die Anschaffung eines Defibrillators informiert. „Bei unserer Recherche stießen wir dann auf die Aktion des Stadtsportverbandes Trier, der 2017 und 2018 andere Trierer Vereine mit solchen Lebensrettern ausgestattet hatte“, sagt Stefan Fries, der sportliche Leiter des VfL Trier.

Der Verein nahm Kontakt zum Vorstand des Stadtsportverbandes auf – und der machte schnell Nägel mit Köpfen. Einstimmig beschloss der Dachverband des Trierer Sports bei seiner Vorstands-Sitzung den insgesamt elften Defibrillator im Wert von rund 1200 Euro zu bestellen, nur kurze Zeit später haben die  Stadtsportverbands-Vorstandsmitglieder Marco Marzi (Vorsitzender), Bernd Michels (zweiter Vorsitzender), Michael Fremdling (Schatzmeister) und Wolfgang Hohenbild (Beisitzer) den Vertretern des VfL Trier den Defibrillator übergeben.

„Wir sind sehr froh, dass das so unkompliziert und schnell möglich war“, sagte Stefan Grabowsky, der VfL-Vorsitzende.

„Der Defibrillator gibt dem Verein einfach die Sicherheit, dass man im Falle eines Notfalles auch helfen kann, auch wenn wir alle natürlich hoffen, dass das Gerät nie zum Einsatz kommt“, sagte Schatzmeister Michael Fremdling. Bei der Übergabe erläutert er auch die einfache Handhabung des Defibrillators, der über eine Sprachsteuerung dem Helfer genau erklärt, was zu tun ist: „Damit kann jeder Leben retten, man kann nichts falsch machen.“ Der Stadtsportverband hat die Anschaffung bezahlt, der Verein muss nur die Kosten für die Wartung (alle vier Jahre) tragen.

Zuvor hatten folgende Trierer Vereine je einen Defibrillator vom Stadtsportverband Trier erhalten: FSV Trier-Tarforst, SV Trier-Irsch, Trimmelter SV, Postsportverein Trier, Polizeisportverein Trier, Sport-Kegler-Verein Trier, Spielvereinigung 1920 Trier-Zewen, SSG Kernscheid, TSG Pfalzel und TV Germania Trier.

Mehr von Volksfreund