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Der zweite Streich folgt sogleich

Der zweite Streich folgt sogleich

Mit dem Ende des ersten Bauabschnitts sollen heute die Ampeln am "Ralinger Berg" abgebaut werden. Danach kommt der Ausbau des zweiten Teilstücks Richtung Olk an die Reihe, dann unter Vollsperrung.

Ralingen. Der erste Teilabschnitt des Ausbaus der Landesstraße 42 von der Ralinger Mühle bis vor Olk ("Ralinger Berg") wird voraussichtlich am heutigen Montag abgeschlossen. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit.

Seit dem 1. April war unter halbseitiger Sperrung und mit Ampelbetrieb die Straße von der B 418 im Sauertal bis zum Anschluss der Kreisstraße 9 in Richtung Kunkelborn/Schwarzkreuz saniert worden. Dabei kam es insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs zu langen Warteschlangen an den Ampeln.

Vollsperrung während des zweiten Bauabschnitts



Doch nicht nur die Geduld der Kraftfahrer wurde auf eine harte Probe gestellt, auch die Bauarbeiter hatten kein leichtes Los: "Das ist Chaos hoch drei", bemerkte ein Arbeiter, "ich verstehe nicht, warum der Ausbau hier nicht unter Vollsperrung gemacht wurde". Doch mit dem heutigen Tag sind die Verkehrseinschränkungen am "Ralinger Berg" noch nicht vorbei. Im zweiten Bauabschnitt wird nach Auskunft des LBM der weitere Verlauf der serpentinenartigen Bergstrecke ausgebaut, dann jedoch nicht mehr unter halbseitiger Sperrung und mit Ampelverkehr, sondern unter Vollsperrung. Für die Asphaltarbeiten ist der Zeitraum vom 7. bis 16. April angesetzt, mit der Erneuerung der Leitplanken soll am 15. April begonnen werden. Bauende werde voraussichtlich Ende der 17. Kalenderwoche sein (Freitag, 24. April), teilt der LBM mit. Während der Vollsperrung wird der Verkehr über die Kreisstraße 9 zur B 51 umgeleitet. Die Ausbaustrecke auf der vielbefahrenen Landesstraße 42 ist gut zwei Kilometer lang; die Kosten von rund 350 000 Euro werden vom Land getragen.