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Deutsch-Chinesische Gesellschaft in Trier gegründet

Deutsch-Chinesische Gesellschaft in Trier gegründet

Der neue Verein "Deutsch-Chinesische Gesellschaft Trier" (DCG) will zur Völkerverständigung beitragen: Gefördert werden sollen persönliche und gesellschaftliche Kontakte.

Trier. (red) Die Gründung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft geht zurück auf Kontakte des Landes Rheinland-Pfalz mit der chinesischen Provinz Fujian und der Universität Trier mit der dortigen Uni Xiamen. Im Oktober 2006 besuchte eine Trierer Delegation Xiamen, um dort die Städtepartnerschaft offiziell zu besiegeln. Der intensive Kontakte zwischen den Universitäten legte den Grundstein für das Konfuzius-Institut, das dieses Jahr an der Uni Trier eingerichtet werden soll. Präsident der DCG ist Peter Dietze, ehemaliger Beigeordneter und Baudezernent der Stadt Trier. Vizepräsidenten sind Yong Liang, Chinesisch-Professor an der Uni Trier und Beatrix Bouvier, Leiterin des Studienzentrums Karl-Marx-Haus. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Peter Schwenkmezger, Präsident der Universität Trier, Albert Becker, Leiter der Tourist-Information Trier und Stephan Wonnebauer. Privaten, wissenschaftlichen, touristischen und kulturellen Kontakte sowie Jugendaustausch, Bildung und die Zusammenarbeit beim Umweltschutz will die DCG besondere Aufmerksamkeit schenken. Über in Trier und der Region lebende Chinesen soll das Netz in China ausgeweitet werden. Die erste Mitgliederversammlung der DCG ist für den Herbst geplant.