Deutsche Helfer in Tokio eingetroffen

Deutsche Helfer in Tokio eingetroffen

Tokio. Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan sind am Samstagmorgen Helfer aus Nordrhein-Westfalen in Tokio eingetroffen. Die I.

S.A.R. Germany Stiftung aus Duisburg schickte ein Vorausteam in die Erdbebenregion, das die Lage erkunden soll. Die Helfer könnten auch einen möglichen Einsatz weiterer Spezialisten vorbereiten, erläuterte die Organisation.

Das Team war am Freitagabend vom Flughafen in Frankfurt am Main gestartet. Bei den Helfern handelt es sich nach Angaben der Organisation um einen Krankenpfleger, einen Rettungssanitäter und einen Notarzt aus dem Kreis Wesel, aus Duisburg und aus Hessen. Auch andere Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW) entsandten erste Mitarbeiter in die Erdbebenregion. Das THW kündigte an, dass am Samstag weitere Helfer aufbrechen sollten. "Die Lage ist sehr schwierig", sagte der Sprecher von I.S.A.R Germany, Mark Rösen. Bislang habe das Team den Flughafen in Tokio noch nicht verlassen können. Außerdem sei es schwierig, ins Landesinnere zu gelangen. "Die Taxi-Kosten sind ins Unermessliche gestiegen", sagte Rösen.

Die Hilfsorganisation war nach eigenen Angaben unter anderem auch beim Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004 sowie bei dem Erdbeben in Haiti im vergangenen Jahr im Einsatz. Die Organisation könne neben Rettungshundeteams auch Spezialisten für die technische Ortung und für die Bergung von Verschütteten in die Katastrophenregion schicken, teilte die Hilfsorganisation mit. Bislang liege allerdings noch kein offizielles Hilfeersuchen der japanischen Regierung vor. neb