1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Dezernent verspricht mehr Transparenz

Dezernent verspricht mehr Transparenz

Den Besuch des neuen Baudezernenten nutzten die Ortsbeiräte, um ihn persönlich kennenzulernen und ihm ihre Kritik vorzutragen. Der machte ihnen dann auch gleich ein Versprechen.

Trier-Ruwer. "Immer wieder fragen uns Bürger, warum der geplante Radweg noch nicht gebaut ist - was sollen wir denen sagen?", fragte Beirat Willy Winkler (CDU) den neuen Baudezernenten Andreas Ludwig (CDU), der zur jüngsten Sitzung des Ortsbeirates Ruwer/Eitelsbach gekommen war, um sich vorzustellen. Mehrere Beiräte kritisierten mangelnde Transparenz in der Verwaltung der Stadt Trier. Ortsvorsteherin Monika Thenot pflichtete ihrem Parteikollegen bei: Teilweise seien längere Planungszeiten für Projekte gar nicht so schlimm - solange man die Fragen der Bürger nach dem Stand der Dinge beantworten könne. Der Baudezernent zeigte Verständnis. Gerade das Argument, dass das Vertrauen in die Politik durch mehr Transparenz gestärkt werden könne, leuchte ein. Ludwig bat allerdings auch um Verständnis, dass sich Strukturen in der Verwaltung nicht von heute auf morgen ändern ließen, er wolle aber "alles tun, um die Kommunikation zu verbessern".
Außerdem ging es um die Frage, wie der Bereich um die ehemalige Trafostation in Eitelsbach gestaltet werden könne. Ein erster Entwurf der Stadtwerke zeigt einen Baum mit einer Bank und einem Mülleimer darunter. Der Boden soll nach diesem Vorschlag mit Basaltschotter bedeckt werden.
Die Beiräte sammelten weitere Gestaltungsideen, die von der Beibehaltung der Trafostation bis hin zu einer mit Weinreben bepflanzten Pergola reichten, um den Charakter des Weinortes zu unterstreichen. Schiefersteine als Gestaltungselement waren ebenfalls im Gespräch. Auch der Vorschlag Ludwigs, Studenten Gestaltungsentwürfe anfertigen zu lassen, fand Anklang. Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht gefällt .bel