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Die 1970er-Jahre-Wege haben ausgedient

Die 1970er-Jahre-Wege haben ausgedient

Der Ausbau der Valentin- und der Neustraße in Korlingen ist beschlossene Sache. Rund 100 Bürger kamen zu einer Versammlung, bei der Ortsbürgermeister Gerhard Tholl das Großprojekt vorstellte. Frühestens 2016 sollen die Bauarbeiten beginnen.

Korlingen. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Die für den Ort wichtige und nötige Baumaßnahme - der Ausbau der Valentin- und der Neustraße - wird von den meisten der 100 Bürger, die zu der Anwohnerversammlung gekommen sind, positiv aufgenommen. Nun kann über den genauen Ablauf des Ausbaus entschieden werden.
"Die Straßen wurden zuletzt in den frühen 1970er Jahren saniert, so dass seitdem keine Straßenbauarbeiten mehr in unserem Ort stattgefunden haben", beklagt Ortsbürgermeister Gerhard Tholl den Zustand der viel befahrenen Straßen. Der Asphalt wurde in jenen 1970er Jahren nicht auf die heutige Belastung ausgelegt, sein Zustand wird sich also in den kommenden Jahren weiter verschlechtern. Frühestens 2016 soll der Ausbau der beiden Straßen beginnen. Warum eine einfache Deckensanierung nicht reicht, erklärt Tholl so: "Der Unterbau wurde getestet und als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft."
Ein Entgegenkommen der Gemeinde sind dabei die wiederkehrenden Beiträge zum Ausbau der Neustraße. Durch diese werden die Bürger zwar über einen längeren Zeitraum belastet, dennoch fällt nicht wie bei einem einmaligen Beitrag eine große Summe an. Vor allem aber sollen demnächst Anträge an den Öffentlichen Personennahverkehr gestellt werden, damit sich dieser an dem Ausbau der Neustraße, an der eine Bushaltestelle liegt, beteiligt.
Die Valentinstraße hingegen soll aus Kreismitteln finanziert werden. Hier steht man noch in Verbindung mit der Verbandsgemeinde Ruwer, dessen Bürgermeister Bernhard Busch ebenfalls an der Infoveranstaltung teilnahm. Neben den ersten Planungen, die vom Ingenieurbüro Fuchs aus Hermeskeil bekanntgegeben wurden, will Bürgermeister Tholl aber vor allem eines erreichen: Die Bürger auf das Problem aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und in die Thematik einzubinden. "Ideen und Vorschläge jedes Einzelnen können zu einem guten Ergebnis führen", sagt der Ortschef von Korlingen.