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Die Arbeiten für den Naturrasenplatz in Olewig haben begonnen.

Sport : Pfützen- und Staubwolken-Zeit in Olewig geht zu Ende

Die Arbeiten für den Naturrasenplatz des Orts haben begonnen. Bespielbar soll er im Herbst 2021 sein. Das freut nicht nur den Sportverein.

Mehr als 20 Jahre lang hat Peter Terges, Erster Vorsitzender des SV Olewig, auf diesen Tag warten müssen. Am Dienstagmittag war es dann soweit: Verantwortliche kamen zum offiziellen Spatenstich anlässlich der Umwandlung des Olewiger Tennenplatzes in einen Naturrasenplatz.

Die für Sport zuständige Dezernentin Elvira Garbes erzählte beim Ortstermin auf dem Sportplatz, auf dem die Arbeiten bereits begonnen haben, eine Anekdote vom Tag ihrer Wahl zur Bürgermeisterin Triers im November 2017: Obwohl sie das Amt noch gar nicht innehatte, sei sie damals schon von Peter Terges – den sie seinerzeit noch nicht kannte – im Rathausfoyer auf den miserablen Zustand des Platzes in Olewig angesprochen und darauf aufmerksam gemacht worden, dass dort was getan werden müsse.

Tatsächlich befand sich der 1978 gebaute Tennenplatz in einem schlechten Zustand: Nach starkem Regen stand das Wasser darauf, und bei trockenem Wetter im Sommer spielten die Sportlerinnen und Sportler nicht selten in Staubwolken. Dies bescherte dem SV Olewig erhebliche Nachteile gegenüber anderen Sportvereinen, die über modernere Plätze verfügen. Dennoch schaffte es der Verein, dessen Vorsitzender Terges seit 22 Jahren ist, die Mitgliederzahl sogar zu steigern, wie Bürgermeisterin Garbes in ihrer kurzen Ansprache betonte.

Der Stadtrat stimmte Ende Mai einstimmig für die Sanierung des Platzes in Olewig. Die Kosten belaufen sich auf rund 534 000 Euro, wovon das Land 120 000 trägt. Weitere 30 000 Euro kommen vom Sportverein selbst. Die Vizepräsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes, Begoña Hermann, sagte: „Ich freue mich, dass die Stadt Trier vom Land regelmäßig Sportförderungen erhält. Das ist wichtig, damit der Vereins- und Schulsport gute Spielstätten zur Verfügung hat.“

Nachdem die Arbeiten Ende November begonnen haben, werden sie nach einer Winterpause im Frühjahr fortgesetzt. Bespielbar ist der Platz voraussichtlich ab September.

Der Naturrasenplatz wird auch mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet. Zudem wird die gesamte Anlage eingezäunt, was als Ballfang dient und vor Wildschäden schützen soll.

Eine Weitsprunganlage wird an der südlichen Kopfseite des Platzes gebaut. Nutzen werden den Platz ab September die neun Jugend-, zwei Senioren- und eine Altherrenmannschaft des SV Olewig. Zudem können sich auch die Kinder der Grundschule und der Kita St. Anna künftig auf dem Platz austoben.

Und Peter Terges? Der sprach allen Beteiligten seinen großen Dank aus und hat bereits das nächste Projekt im Auge: eine Tribüne an der Seite des neuen Naturrasenplatzes.