Die Arbeiten in Hohensonne sind kurz vor Fertigstellung

Bis Ende Mai : Die Arbeiten in Hohensonne sind kurz vor Fertigstellung

In Trier gibt es immer mehr Baustellen. Vor der Stadt laufen letzte Arbeiten am Großprojekt Hohensonne.

Die beiden Brücken sind fertig, die neue Fahrbahn ist asphaltiert, und an den Straßenrändern grünt es auch schon. Wenn diese Punkte allein ausschlaggebend wären, müssten Verkehrsteilnehmer ungehindert den Weiler Hohensonne zwischen Trier und Welschbillig passieren können. Können sie aber nicht. Denn seit Monaten beengen Baken und ein Tempolimit den Verkehrsfluss. Schuld daran sind Restarbeiten an der neuen Verkehrsführung durch den Aacher Ortsteil und Busfahrgäste.

In diesem Zusammenhang wirkt es im ersten Moment befremdlich, das Busfahrende dafür verantwortlich sein sollen, dass Autofahrer langsamer fahren müssen. Doch ein Blick unter die neu gebaute Brücke in Hohensonne hilft weiter. Dort befindet sich seit einiger Zeit auf der neuen Fahrbahn eine provisorische Haltestelle. Die alte Zusteigemöglichkeit war aufgrund der Bauarbeiten nicht mehr erreichbar. Denn diese liegt an der früheren Trasse der B 51. Die alte Fahrbahn wurde jedoch abgebrochen und ist durch im Vergleich mit früheren Zeiten schmalere Zu- und Abfahrten für Hohensonne ersetzt worden.

Die Fertigstellung der neuen Haltestellen ist eine der Restarbeiten, die aktuell noch ausgeführt werden. Dazu zählen laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier Pflasterarbeiten, Bankettherstellung in den restlichen Teilbereichen, Fugenvergussarbeiten in Asphaltschichten und weitere. Angleichungsarbeiten. Zudem muss die endgültige Beschilderung aufgestellt und montiert werden. Ebenfalls wird laut LBM die Schutzplankeneinrichtung komplett fertiggestellt. All diese Arbeiten müssen noch unter der baustellenbedingten Verkehrsführung erfolgen. Ende Mai, so die aktuelle Aussage des Landesbetriebs, soll alles fertig sein.

Bleibt noch eine Frage: Wie schnell darf nach dem Ende der 2015 gestarteten Arbeiten gefahren werden? Derzeit sind es 50 Kilometer pro Stunde. Dazu sagt Andreas Lamberty vom LBM: „Der komplette Neubaubereich der B 51 bei Hohensonne erhält die Geschwindigkeitsbeschränkung 100 Kilometer pro Stunde.“ Die Geschwindigkeit in den Zu- und Abfahrtsrampen sei künftig Tempo 70 und innerorts Tempo 50. Ob es dabei bleibt, muss sich erst noch zeigen. Unweit von Hohensonne entfernt wurde in Trierweiler-Neuhaus 2010 ebenfalls ein kreuzungsfreies Teilstück der B 51 freigegeben. Anfangs galt dort Tempo 100. Doch nur für wenige Wochen. Denn diese Geschwindigkeit wurde zu oft überschritten. Und es war zu laut. Die Folge: Seit September 2010 liegt in Neuhaus die Höchstgeschwindigkeit bei 70 Kilometern pro Stunde.

Mehr von Volksfreund