Die Brücke an der Sauerzunge

Gut besucht ist die von den Heimatvereinen Langsur und Oberbillig veranstaltete Ausstellung "Ad Quintum" gewesen. Auch an römischer Geschichte interessierte Luxemburger kamen nach Langsur.

Langsur. (red) Auf das größte Interesse bei der Ausstellung "Ad Quintum" in Langsur, die die Heimatvereine Langsur und Oberbillig organisiert haben, stießen die Modelle der alten Römerbrücke zwischen Wasserbillig auf deutscher Seite und dem luxemburgischen Wasserbilligerbrück. Die Fundamente der alten Brücke sind heute noch bei niedrigem Wasserstand zu sehen. "Wenn man bedenkt, dass dies die einzige Brücke auf der über 500 Kilometer langen Fernstraße von Südfrankreich nach Köln-Bonn war, so wird einem die ganze Bedeutung des Bauwerks bewusst", sagte Mitinitiator Robert Kohns.

Ein Teil der Fernstraße war kürzlich bei Bauarbeiten nahe Meilbrück in der Nähe der Bundesstraße 51 zum Vorschein gekommen und freigelegt worden. Durch die Ausstellung in Langsur habe auch der historische Name "Longasura" für Langsur eine neue Deutung erhalten. Ein ehemaliger Lateinlehrer habe den Ursprung des Ortsnamens Langsurs so erklärt: "Lingua" für Zunge und "Sura" für Sauer - also "Linguasura" (was soviel bedeutet wie "Zunge der Sauer").

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