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Die Buckelei über den Wirtschaftsweg ist bald vorbei

Die Buckelei über den Wirtschaftsweg ist bald vorbei

Die Anwohner am Wirtschaftsweg zwischen dem Helenenberg und Windmühle können ebenso aufatmen wie die Autofahrer zwischen Bitburg und Trier. Die B 51 wird Stück für Stück wieder freigegeben.

Es gibt Dinge, an die man sich nie richtig gewöhnt. Der seit März als B-51-Umleitung genutzte Wirtschaftsweg zwischen dem Helenenberg und Welschbillig-Windmühle gehört ganz sicher in diese Kategorie der Unannehmlichkeiten.
Eingekeilt zwischen LKW macht das Fahren auf dieser schmalen Strecke wirklich keinen Spaß.
Seit Wochen quälen sich täglich Tausende Verkehrsteilnehmer auf ihrem Weg Richtung Trier durch dieses Nadelöhr, weil mehrere Millionen Fahrzeuge in den vergangenen Jahren die eigentliche B 51 in diesem Abschnitt kaputtgefahren haben.
Inzwischen sind die Arbeiten an der rund 3,3 Kilometer langen Strecke weit vorangeschritten. Seit einigen Tagen gibt es auch auf der Fahrbahn Richtung Trier eine Asphalt-Deckschicht.
Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität Trier, sagt: "Bis Ende der nächsten Woche sollen Schutzplanken- und Markierungsarbeiten ausgeführt und die Schächte im Bankettbereich umpflastert werden."
Ehe auf dem Streckenabschnitt wieder ohne Behinderungen gefahren werden kann und der Polizei in Windmühle wieder bei Geschwindigkeitskontrollen reihenweise zu schnelle Fahrer ins Netz gehen, dauert es jedoch noch ein paar Tage länger. Grund: Ab Dienstag beginnen Arbeiten im Abschnitt zwischen Schwarzkreuz und Windmühle (siehe Grafik). Dies hat laut Landesbetrieb zur Folge, dass der Verkehr in Richtung Bitburg von Windmühle aus zunächst über die K 1 in Richtung Welschbillig als Einbahnstraße und dann über einen Wirtschaftsweg in Richtung Schwarzkreuz auf die B 51 geführt wird (der TV berichtete).
Gesperrt wird die K 1 Richtung Welschbillig aus einem einfachen Grund. Der Landesbetrieb fürchtet nämlich, dass sich viele Verkehrsteilnehmer in den Ort verirren könnten. Dies berge auch angesichts des hohen Anteils an Schwerlastverkehr zu viele Gefahren.
Auch für die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Trier ändert sich ab Dienstag etwas an der ungeliebten Routine, über den schmalen Wirtschaftsweg fahren zu müssen.
Ab diesem Tag können LKW- und Autofahrer schon bei Schwarzkreuz wieder auf die B 51 auffahren. Das verkürzt die Umleitungsstrecke laut Bartnick um rund 500 Meter.
Entsprechend aktueller Planung soll ab dem 20. Juli der Verkehr wieder komplett über die normale Trasse laufen. Diesen Termin dürften die Bewohner der Gebäude am zur Umleitung umfunktionierten Wirtschaftsweg herbeisehnen.
Denn dann fahren nicht mehr täglich mehr als 10 000 Fahrzeuge pro Tag unmittelbar an ihren Häusern vorbei.
Die Öffnung der Gegenfahrbahn Richtung Bitburg ist für Anfang August vorgesehen. Komplett abgeschlossen ist dann das Sanierungsprojekt jedoch nicht. Erst macht die Straßenbaufirma Betriebsferien.
Anschließend wird die Anschlussstelle Schwarzkreuz fertiggestellt. Laut Hans-Michael Bartnick führen diese Arbeiten jedoch nicht zu Behinderungen auf der B 51.