Die heilige Anna bezieht ihr Domizil

Die heilige Anna bezieht ihr Domizil

In einer Weinbergsmauer im Schweicher Annaberg hat sie ihren Platz gefunden - die Statue der heiligen Anna, der Großmutter von Jesus. Der Heimat- und Verkehrsverein Schweich übergab dieses Geschenk nach einer historischen Wanderung an die Stadt.

Schweich. Die heilige Anna bezog ihren Standort im Schweicher Annaberg in festlichem Rahmen: Nach einer heimatkundlichen Wanderung mit Wanderführer Franz-Josef Grünen stellte ihre Schöpferin, Claudia Klein, die Statue in die Grotte in der Weinbergsmauer.
Schutzpatronin für viele


Mehrere Lieder der Wandervögel mit Akkordeonbegleitung umrahmten die anschließende Einweihungsfeier mit der Einsegnung durch Diakon Hans Puch.
Die verschiedenen Grußworte informierten über die heilige Anna und die Entstehung der Statue. Die heilige Anna ist als Großmutter von Jesus die Patronin von Müttern, Hausangestellten und verschiedenen Handwerksberufen. Sie wurde als Tochter eines Priesters in Bethlehem geboren und war Tempeldienerin in Jerusalem. Der Namenstag der Anna ist der 26. Juli.
Sie schützt nicht nur den Schweicher Annaberg und alle, die hier arbeiten und ihre Freizeit verbringen, sondern sie ist auch Patronin der Städte Innsbruck, Florenz und Neapel.
Die Idee, eine Statue der heiligen Anna zu schaffen und sie in dem Weinberg mit dem gleichen Namen aufzustellen, stammt vom früheren Schweicher Pastor Koch.
Nachdenkliche Miene


Die Künstlerin Claudia Klein hat die Statue bewusst mit nachdenklichem Gesichtsausdruck gestaltet. Immerhin war Annas Tochter Maria auf sehr unübliche Weise schwanger geworden und musste außerdem eine anstrengende Reise unternehmen.
Den Ausbau der Grotte haben Robert Otter und Carsten Witt übernommen, das Geländer gestaltete Kunstschmied Hans-Jörg Bender.
Gemeinsamer Wunsch aller Teilnehmer war es, dass die heilige Anna ihre schützende Hand über die Winzer, den Wein und die Wanderer im Schweicher Annaberg hält.

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