Die Jungen und Mädchen sind der Meinung: Schulen, Plätze und der Verkehr in Trier müssen jugendfreundlicher werden.

Kommunalpolitik : Die Arbeit hat begonnen

Die Jungen und Mädchen sind der Meinung: Schulen, Plätze und der Verkehr in Trier müssen jugendfreundlicher werden.

Mit einer Zukunftskonferenz hat das Trierer Jugendparlament seine inhaltliche Arbeit vor zwei Wochen aufgenommen. In thematischen Gruppen haben die Parlamentarier und weitere Jugendliche Ziele und mögliche Lösungen formuliert, die Trier jugendfreundlicher machen könnten.

Im Bereich Schule und Sport wurde der schlechte Zustand der Schultoiletten und die schwache Internetverbindung in den Schulen sowie fehlendes W-Lan bemängelt. Sportflächen sollen laut den Jugendlichen freier zugänglich sein und alle Schulen mit Wasserspendern ausgestattet werden.

Geringe Preise für Schüler, unabhängig vom Alter, im Trierer Busverkehr, lautet eine weitere Forderung. Zudem soll ein günstigeres Kurzstreckenticket eingeführt werden.

Nach Meinung der Jugendlichen soll die Freizeitgestaltung in Trier günstiger werden – beispielsweise durch einen höheren Kinorabatt. Aber auch bereits bestehende Jugendzentren könnten mit einer verbesserten Öffentlichkeitarbeit intensiver genutzt werden. Im Verkehr wünschen sie sich einen Ausbau der Radwege in der Stadt.

Nach der Wahl im Dezember hat das Jugendparlament nun Arbeitsgruppen gebildet, um die Ideen der Zukunftskonferenz umzusetzen. Neben der obligatorischen Öffentlichkeitsarbeit werden die Bereiche in Schule und Sport, Freizeit und Plätze sowie Mobilität und Verkehr aufgeteilt. Jedes Jupa-Mitglied beteiligt sich laut Geschäftsordnung in mindestens einer Gruppe.

Die nächste öffentliche Sitzung findet am 15. Juni statt.